FilmEdgar Wright ist zuversichtlich: Fans werden ‚The Running Man‘ mit der Zeit lieben

Edgar Wright - November 2025 - Famous - The Running Man UK Premiere
Der Regisseur hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sein Film in Zukunft mehr Beachtung erfährt.
Edgar Wright hofft, dass ‚The Running Man‘ im Laufe der Zeit mehr Anerkennung findet.
Das Actionfilm-Remake des 51-jährigen Regisseurs blieb bei seiner Veröffentlichung im letzten Jahr an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurück. Dennoch glaubt Wright, dass es ein schrittweiser Prozess sein kann, das Publikum zu überzeugen – wie bereits sein Film ‚Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt‘ aus dem Jahr 2010 gezeigt hat.
Auf die Frage, ob ‚The Running Man‘ nun sein Publikum finden könne, nachdem der Film auf DVD erschienen ist, sagte Wright gegenüber dem ‚Empire‘-Magazin: „Das würde man natürlich hoffen. Ich glaube, bei einem Remake balanciert man auf einem schmalen Grat. Es ist ein sehr schwieriges Ziel, weil es einerseits Menschen gibt, die das Original mochten und sich vielleicht fragen, warum es nicht mehr so ist.“ Ein anderer Teil des Publikums wünsche sich, das Remake „wäre so kompromisslos und nihilistisch wie das Buch“. Dann gebe es außerdem noch Menschen, die den Film „einfach so akzeptieren, wie er ist“.
Der ‚Hot Fuz‘-Regisseur fuhr fort: „Ich war schon einmal in dieser Situation. ‚Scott Pilgrim‘ lief bei seinem Kinostart nicht gut, ist aber mit der Zeit zu einem Kultfilm geworden, sogar zu einem festen Katalogtitel für Universal.“ Auch die Wahrnehmung seiner Science-Fiction-Komödie ‚The World’s End‘ habe sich im Laufe der Zeit verändert. „Oft ist es so, dass Zuschauer den Film erst mit 40 wirklich verstehen und sagen: ‚Ah, jetzt ergibt das Sinn!'“, verriet Wright. „Wenn sie ihre Midlife-Crisis erleben, trifft der Film sie auf eine ganz andere Weise.“
‚The Running Man‘ – mit Glen Powell in der Hauptrolle als Ben Richards – spielte bei seinem Kinostart im November weltweit nur 69 Millionen Dollar ein. Dennoch sieht Wright für den Film „ein Leben über das Eröffnungswochenende hinaus“. Der Brite erklärte: „Da ich das schon erlebt habe, glaube ich nicht daran, dass das Schicksal eines Films vollständig in den ersten 72 Stunden entschieden wird.“ Einspielergebnisse seien schließlich keine Fußballresultate. „Ich bin stolz auf den Film“, betonte Wright. „Es gibt viel darüber zu sagen, und er hat ein Leben über das Startwochenende hinaus.“







