MusikLainey Wilson über Ruhm, Druck und den Weg zu sich selbst

Lainey Wilson C2C festival March 2025 Avalon
Lainey Wilson fühlte sich inmitten ihres Aufstiegs zum Star verloren.
Die 33-jährige Country-Sängerin hat offenbart, dass sie mit Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen hatte, als sie sich nur schwer an ihren neu gewonnenen Ruhm und Erfolg gewöhnen konnte.
In ihrer neuen Netflix-Dokumentation ‚Lainey Wilson: Keepin’ Country Cool‘ sagt sie: „Vor ein paar Jahren war es ziemlich wild. Alles, wovon ich jemals geträumt hatte, passierte irgendwie auf einmal. Weißt du, wenn sich dir Chancen bieten und du so lange keine hattest, willst du sie einfach alle ergreifen. Und ich glaube, ein bisschen davon war wahrscheinlich die Angst, dass sie nicht immer da sein würden.“
Wilson hat es jedoch geschafft, ihre Ängste zu überwinden, und sie fühlt sich mittlerweile viel wohler mit ihrem eigenen Ruhm. „Ich habe mir selbst so viel Druck gemacht, alles richtig zu machen, richtig zu sein, perfekt zu sein, aufzutreten, das verdammte Lied zu singen und dabei gut auszusehen. Und ich glaube, als mir klar wurde, dass ich es nicht komplett vermasseln kann – sagen wir mal, ich treffe einen falschen Ton, sagen wir mal, ich sehe nicht besonders gut aus –, glaube ich, dass allein das Wissen, dass ich meinen Platz gefunden habe und nirgendwo hingehe … Ich habe das Gefühl, dass es mir jetzt, da ich sozusagen meinen Platz gefunden habe, definitiv etwas Stress nimmt“, so die Sängerin weiter.
Doch Lainey gibt zu, dass sie Mühe hatte, mit dem Druck des Ruhms und des Erfolgs fertig zu werden. Sie habe ihr Selbstwertgefühl über lange Zeit vor allem aus ihrer Arbeit gezogen – aus ihrer Rolle als Performerin, Künstlerin und Songwriterin sowie aus ihrem öffentlichen Auftreten, bei dem sie Menschen die Hand geschüttelt und stets nach außen hin funktioniert habe, statt sich mit ihrem eigentlichen Selbst zu verbinden.






