FilmJosh Brolin wollte ‚Das Ende der Sterne‘ nach einem Tag fast verlassen

Josh Brolin - Dune: Part Two - London Photocall - Getty
Der Schauspieler hatte anfangs ein ungutes Gefühl bei dem Film von Ridley Scott.
Josh Brolin hätte Ridley Scotts Film ‚Das Ende der Sterne‘ fast schon nach einem einzigen Drehtag verlassen, weil er das Gefühl hatte, dass etwas „wirklich nicht stimmt“.
Der Schauspieler spielt in dem Sci-Fi-Streifen, der am 27. August erscheint, den Ex-Marine Bangley. Gegenüber ‚Empire‘ erklärte er jedoch, dass sein Einstieg in das Projekt beinahe ausgefallen wäre. Über seine ersten Erfahrungen am Set des postapokalyptischen Dramas sagte Brolin: „Ridley hat viel erzählt und kaum geprobt. Das hat mich total verunsichert und ich hatte richtig Angst.“
Der Hollywood-Star fuhr fort: „Ich bin zurückgegangen, habe meinen Agenten angerufen und gesagt: ‚Ich steige aus. Hier stimmt etwas nicht, ich muss hier verdammt nochmal raus.'“ Sein Agent habe ihm geraten, sich erst einen Tag auszuruhen, bevor er diese große Entscheidung treffe. „Ich dachte: ‚Nein, Mann, ich weiß genau, was du vorhast. Das ist kein ‚ein Tag reicht‘-Ding.‘ Und ich hatte recht“, schilderte er.
Ridley Scott ist dafür bekannt, Szenen mit mehreren Kameras gleichzeitig zu drehen – manchmal mit bis zu elf Kameras. Dadurch kann er Szenen aus verschiedenen Perspektiven gleichzeitig aufnehmen. Das bedeutet auch, dass oft weniger Wiederholungen derselben Szene nötig sind, was Zeit und Geld spart. Erst als Brolin das tägliche Rohmaterial vom Set sah, konnte er Ridleys Vision verstehen. „Es war eine wirklich gute, sehr dynamische Szene zwischen mir und Jacob [Elordi], und er fragte: ‚Okay?‘ Ich sagte: ‚Okay.‘ Und dann habe ich angefangen, mich darauf einzulassen“, berichtete der ‚No Country for Old Men‘-Darsteller.
Der Film basiert auf dem Roman ‚Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte‘ von Peter Heller. In weiteren Rollen sind Margaret Qualley und Guy Pearce zu sehen. Jacob Elordi spielt einen Piloten, der nach der Apokalypse glaubt, allein zu sein – bis er ein Funksignal empfängt, das darauf hindeutet, dass er doch nicht der Letzte ist. Auf seiner Reise wird er außerdem von seinem treuen Hund begleitet, während er versucht herauszufinden, wer die Nachricht gesendet hat.
Das Drehbuch stammt von ‚The Revenant‘-Autor Mark L. Smith. Produziert wird der Film von Ridley Scott gemeinsam mit Smith, Cliff Roberts sowie Michael Pruss, dem Präsidenten von Scott Free Productions – der Produktionsfirma, die von Ridley Scott und seinem Bruder Tony gegründet wurde.





