StarsAlessandra Meyer-Wölden spricht über ihre große Angst

Alessandra Meyer-Wölden / DeRucci Grand Opening Köln / Eventpress Monika Sandel / 01/2015
Alessandra Meyer-Wölden spricht über ihre große Angst.
Alessandra Meyer-Wölden hat ihren Followern einen sehr persönlichen Einblick gegeben und offen über eine Angst gesprochen, die sie viele Jahre begleitet hat.
Die 43-Jährige veröffentlichte auf Instagram ein Video, das sie beim Schwimmen zeigt: eine Szene, die für sie lange Zeit undenkbar gewesen wäre. Dabei erinnert sich die Unternehmerin zunächst an ihre Kindheit: „Als Kind hatte ich keine Angst vor Wasser“, schreibt sie. Erst viele Jahre später habe sich das geändert. Bis heute könne sie nicht genau sagen, wann diese Angst entstanden sei. „Irgendwann war sie einfach da“, erklärt Meyer-Wölden.
Mit der Angst seien intensive körperliche Reaktionen verbunden gewesen. Sie beschreibt das Gefühl, „keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben, keine Luft mehr zu bekommen und keinen Platz zu haben“. Sobald sie sich in tieferes Wasser gewagt habe, habe ihr Herz gerast, ihr Körper sei in Panik geraten und sie habe nur noch zurück ans Ufer gewollt.
Die Ex-Ehefrau von Oliver Pocher berichtet, dass sie lange glaubte, sie müsse lediglich mutiger sein, um ihre Angst zu überwinden. Doch genau das habe nicht funktioniert. „Je mehr ich gegen sie kämpfte, desto größer wurde sie“, schreibt sie in ihrem Instagram-Beitrag rückblickend. Der entscheidende Schritt sei erst gekommen, als sie aufgehört habe, vor ihrer Angst davonzulaufen. „Ich war bereit, hinzuschauen, und mir Unterstützung zu holen, weil ich wusste, dass ich diese Angst nicht länger mein Leben bestimmen lassen wollte“, erklärt Meyer-Wölden.
Im Laufe dieses Prozesses habe sie begonnen, stärker auf ihren eigenen Körper zu hören. Dabei sei ihr bewusst geworden, dass ihre Angst nicht allein mit Wasser zusammenhing. „Es ging nie nur ums Wasser“, schreibt sie. Dahinter habe vielmehr ein viel tieferes Gefühl gesteckt. Erst als sie bereit gewesen sei, diese Emotionen zuzulassen, habe sich langsam etwas verändert. Heute könne sie wieder deutlich entspannter ins Wasser gehen. Einen plötzlichen Durchbruch habe es dabei allerdings nicht gegeben. Stattdessen sei der Weg aus der Angst von vielen kleinen Schritten geprägt gewesen. „Jedes Mal, wenn ich geblieben bin, anstatt zu fliehen, hat mein Körper gelernt, dass er sicher ist“, erklärt sie. Ihr wichtigstes Fazit: „Ich habe gelernt, dass ich größer bin als meine Angst.“







