MusikFrank Ferrer: ‚Axl Rose ist kein furchteinflößender oder gemeiner Mensch‘

Frank Ferrer - Connecticut 2017 - Avalon BangShowbiz
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Frank Ferrer - Connecticut 2017 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 13.07.2026, 11:00 Uhr

Laut Frank Ferrer ist Axl Rose kein 'furchteinflößender oder gemeiner Mensch'.

Der ehemalige Guns-N’-Roses-Schlagzeuger Frank Ferrer hat sich gegen das Image von Axl Rose als „furchteinflößendem und gemeinem Typen“ ausgesprochen.
Der 60-jährige Musiker spielte und tourte von 2006 bis 2025 mit der Rockband und war damit der bislang am längsten aktive Schlagzeuger in der Geschichte von Guns N’ Roses. Im Interview mit dem ‚Rolling Stone‘ sprach Ferrer über den Ruf, den sich Bandkollege Axl Rose im Laufe der Jahre erworben habe. Er sagte: „Ich glaube, die Welt hält ihn für einen einschüchternden, gemeinen Menschen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Er kann mit Idioten nichts anfangen – und das stößt manchen vielleicht vor den Kopf. Aber er ist großzügig, unglaublich witzig und macht sich ständig Sorgen um uns.“ Ferrer wünscht sich insgeheim, die Leute könnten Axl so kennenlernen, wie er ihn kenne. Mehr wollte er dazu nicht sagen, außer: „Er ist ein großartiger Musiker, ein großartiger Sänger und vor allem ein guter Mensch.“

Ferrer betonte außerdem, dass Axl Rose bei jedem Auftritt abliefere, insbesondere auf der Bühne. Er erklärte: „Er gibt dort draußen alles, damit jede Show großartig klingt und großartig wird. Er steht unter enormem Druck, aber er liefert immer ab. Er ging voran. Selbst wenn man dachte: ‚Heute fühle ich mich eigentlich gar nicht so gut‘, kam er auf die Bühne, fing an zu singen und verwandelte sich gefühlt in den Hulk. […] Er liebt es, dem Publikum eine großartige Show zu bieten. Und wir mussten diesem Anspruch gerecht werden.“

Frank Ferrer gab seinen Abschied von Guns N’ Roses im März 2025 bekannt. Die Band betonte damals, die Trennung sei in freundschaftlichem Einvernehmen erfolgt. Seitdem könne er deutlich mehr Zeit zu Hause verbringen. Das sei etwas, das er sehr genieße. Er sagte: „Ich kann jetzt etwas mehr Zeit zu Hause verbringen, zumindest ein bisschen mehr. Trotzdem versuche ich, beschäftigt zu bleiben. Es ist so ungefähr fünfzig zu fünfzig.“