FilmKevin Feige erhält ‚Pioneer of the Year Award‘

Kevin Feige, President of Marvel Studios onstage at Walt Disney Studios' 2024 presentation - Getty BangShowbiz
Kevin Feige, President of Marvel Studios onstage at Walt Disney Studios' 2024 presentation - Getty BangShowbiz

Kevin Feige, President of Marvel Studios onstage at Walt Disney Studios' 2024 presentation - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 15.07.2026, 18:00 Uhr

Kevin Feige, Chef des Marvel Cinematic Universe (MCU), wird mit dem 'Pioneer of the Year Award' der Will Rogers Motion Picture Pioneers Foundation ausgezeichnet.

Kevin Feige wird den ‚Pioneer of the Year Award‘ der Will Rogers Motion Picture Pioneers Foundation erhalten.
Der Marvel-Studios-Präsident wird am 30. September bei einer Zeremonie im Beverly Hilton Hotel in Kalifornien geehrt. Für die renommierte Auszeichnung wurde er aufgrund seiner „Kreativität und Vision“ ausgewählt.

Kyle Davies, Präsident für Vertrieb bei Bleecker Street Media und Co-Vorsitzender des Pioneers Assistance Fund Committee, erklärte: „Kevin Feige ist ein dynamischer Produzent und Manager, dessen Kreativität und Vision Kinobesucher auf der ganzen Welt begeistert und inspiriert. Der Will Rogers Pioneers Assistance Fund ist stolz darauf, Kevins monumentale filmische Leistungen und seine außergewöhnliche Führungsstärke mit dem ‚Pioneer of the Year Award 2026‘ zu würdigen.“

Die Auszeichnung wird seit über 75 Jahren an Mitglieder der Filmbranche verliehen, die außergewöhnliche Führungsqualitäten, gesellschaftliches Engagement und philanthropischen Einsatz gezeigt haben. Im vergangenen Jahr erhielt Kate Hudson den Preis. Zu den bisherigen Preisträgern gehören außerdem Tom Cruise, Greta Gerwig, Barbara Broccoli, Michael G. Wilson, Elizabeth Banks, Cheryl Boone Isaacs, Donna Langley, Kathleen Kennedy, Jeffrey Katzenberg und Cecil B. DeMille.

Kevin Feige ist seit 2008 Präsident der Marvel Studios. Im vergangenen Jahr erklärte er, dass sein aktueller Vertrag zwar nur noch „etwa zwei Jahre, vielleicht etwas weniger“ laufe, er aber keineswegs plane, mit großen Filmen aufzuhören. Er sagte Reportern: „Möchte ich auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch große Filme für ein großes Publikum machen? Ja, absolut. Genau das möchte ich tun. Marvel ist im Moment für mich eine großartige Möglichkeit, das zu tun. Aber ich hoffe, noch sehr lange große Filme für viele Menschen machen zu können.“

Er räumte außerdem ein, dass Marvel in den vergangenen Jahren „zu viele“ Inhalte produziert habe. Zwischen 2008 und 2019 entstanden rund 50 Stunden an Geschichten. Zwischen 2019 und 2025 wuchs dieses Pensum auf 102 Stunden an Filmen und Serien. Feige erklärte auch, die Zeit nach ‚Avengers: Endgame‘ (2019) sei eine Phase des Experimentierens, der Weiterentwicklung und Expansion gewesen. Zwar seien dabei großartige Produktionen wie ‚WandaVision‘ und ‚Loki‘ entstanden, insgesamt habe diese Ausweitung dem Franchise jedoch geschadet. Er sagte: „Es war die Expansion, die den Wert unseres Outputs letztlich verwässert hat. Das war eine Entscheidung des gesamten Unternehmens, und es brauchte nicht viel Überzeugungsarbeit, damit wir sagten: ‚Die Leute wünschen sich Ms. Marvel schon seit Jahren – jetzt können wir sie endlich machen? Los geht’s! Oscar Isaac möchte Moon Knight spielen? Dann machen wir das!‘ Uns wurde also eine bestimmte Richtung vorgegeben. Gleichzeitig fanden wir es aber auch spannend, all diese Figuren zum Leben zu erwecken.“