Film‚Crazy, Stupid, Love‘-Regisseure erinnern sich an Emma Stones beeindruckendes Vorsprechen

Emma Stone - 83rd Annual Golden Globe Awards - Arrivals - Getty
'Crazy, Stupid, Love'-Regisseure erinnern sich an Emma Stones beeindruckendes Vorsprechen.
Emma Stone überzeugte bereits bei ihrem Vorsprechen für ‚Crazy, Stupid, Love‘ auf ganzer Linie.
Für die romantische Komödie aus dem Jahr 2011 testeten die Filmemacher zahlreiche Schauspielerinnen für die weibliche Hauptrolle. Doch Emma Stone beeindruckte die Regisseure Glenn Ficarra und John Requa bereits wenige Minuten nach ihrem Kennenlernen. Glenn Ficarra erzählte dem ‚People‘-Magazin: „Es war ziemlich schwierig, überhaupt ein Vorsprechen mit Emma zu bekommen. Sie lebte damals in New York und war wahrscheinlich beschäftigt oder aus anderen Gründen schwer zu erreichen. Schließlich hat sie aber doch vorgesprochen und sie war fantastisch.“
Anschließend wurde sie gemeinsam mit Ryan Gosling getestet. „Wir hatten einen ganzen Tag, an dem verschiedene Schauspielerinnen mit Ryan gelesen haben. Viele von ihnen waren wirklich gut. Aber sobald Ryan den Raum betrat, waren einige plötzlich etwas eingeschüchtert“, erinnerte sich der Regisseur. Dabei habe Ryan Gosling gar nichts Besonderes getan. „Er ist einfach nur er selbst gewesen“, erklärte Ficarra. Dann kam Emma Stone in den Raum und der entscheidende Moment folgte. „Ryan sagte eine Zeile und versprach sich dabei. Er las außerhalb des Bildes mit ihr und verhaspelte sich. Emma reagierte sofort und sagte: ‚Du machst das großartig. Du rockst das.‘ Sie hat ihm in diesem Moment direkt den Ball zurückgespielt. Da wussten wir alle sofort: ‚Das ist sie.‘ Wir wollten unbedingt mit ihr arbeiten. Selbst in den kleinsten Dingen, die sie machte, war sie einfach brillant.“
Zwischen Emma Stone und dem heute 45-jährigen Ryan Gosling habe von Anfang an eine besondere Chemie bestanden. Deshalb ließen die Regisseure den beiden in einigen Szenen bewusst viel Raum zum Improvisieren. Ficarra erklärte: „Vor allem die Szenen, in denen sich Ryan und Emma verlieben, einschließlich der Montage im Bett, waren größtenteils improvisiert. Eigentlich wussten nur John und ich genau, was wir dort erreichen wollten. Wir ließen die Kameras stundenlang laufen und gaben ihnen einfach die Freiheit, miteinander zu spielen.“







