StarsShia LaBeouf gibt zu, ‚jeden Tag zu trinken‘ – Monate nach seiner Festnahme während Mardi Gras

Shia LaBeouf BFI - Photoshot March 19 BangShowbiz
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Shia LaBeouf BFI - Photoshot March 19

Bang ShowbizBang Showbiz | 20.08.2026, 11:00 Uhr

Der 'Transformers'-Schauspieler soll den Nachweis erbracht haben, dass er bis zum kommenden Monat eine Therapie zur Aggressionsbewältigung und wegen seines Substanzmissbrauchs absolvieren wird.

Shia LaBeouf hat zugegeben, dass er jeden Tag Alkohol trinkt – nur wenige Monate, nachdem er während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten festgenommen worden war.
Im Juni bekannte sich der 40-jährige Schauspieler schuldig, nachdem gegen ihn wegen einer Auseinandersetzung mit drei Männern in einer Bar in New Orleans während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten Anklage wegen Körperverletzung erhoben worden war. Damals wurde er zu zwei Jahren Bewährung verurteilt und dazu verpflichtet, Programme zur Behandlung von Alkoholmissbrauch, zur Aggressionsbewältigung und zur Sensibilisierung zu absolvieren.

Aus neuen Gerichtsunterlagen, die ‚TMZ‘ vorliegen, geht hervor, dass sich Shia wie vorgeschrieben bei seinem Bewährungshelfer gemeldet und „Nachweise vorgelegt hat, dass er bis zum kommenden Monat ein Programm zur Aggressionsbewältigung sowie eine Behandlung wegen Substanzmissbrauchs abschließen wird“. Dem Bericht zufolge hat er eine Behandlung seiner psychischen Gesundheit abgelehnt und „selbst angegeben, täglich Alkohol zu trinken“.

Die nächste Anhörung ist für den 23. September angesetzt. Den Unterlagen zufolge wird der ‚Transformers‘-Star jedoch aufgrund bereits bestehender beruflicher Verpflichtungen bei den Dreharbeiten zu einem Film nicht anwesend sein. Nach seiner Verurteilung erklärte Shias Anwältin Sarah Chervinsky, der Schauspieler konzentriere sich nun auf sein Familienleben, seine Arbeit und zukünftige kreative Projekte.

Mit Rollen in der ‚Transformers‘-Reihe, ‚Honey Boy‘, ‚Fury‘ und ‚Disturbia‘ gehört Shia LaBeouf weiterhin zu den bekanntesten Schauspielern Hollywoods. Gleichzeitig sorgten sein Privatleben und seine rechtlichen Probleme immer wieder für Schlagzeilen. Nach dem Gerichtstermin sagte Chervinsky: „Shia freut sich darauf, sich auf seine Familie, seine Arbeit und neue kreative Projekte zu konzentrieren.“ Außerdem argumentierte sie, die Ermittlungen zu dem Vorfall in New Orleans hätten ergeben, dass es sich lediglich um „nichts weiter als eine kleinere … Kneipenschlägerei“ während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten gehandelt habe.

Laut den bei Gericht eingereichten Polizeiberichten wurde Shia festgenommen, nachdem ihm vorgeworfen worden war, gegen 0.45 Uhr am 17. Februar in der R Bar im Stadtteil Marigny in New Orleans zwei Männer geschlagen und einen dritten mit dem Kopf gestoßen zu haben. Die Behörden erklärten, das Barpersonal habe den Schauspieler aufgefordert zu gehen, nachdem er angeblich zunehmend aggressiv geworden war. Aus den Polizeiberichten geht außerdem hervor, dass er die beteiligten Männer vor der körperlichen Auseinandersetzung mit homophoben Beleidigungen beschimpft haben soll. Einer der beteiligten Männer, Nathan Thomas Reed, bezeichnet sich als queer. Ein anderer, Jeffrey Damnit, dessen rechtlicher Nachname Klein lautet, filmte den Vorfall. Auf der Aufnahme soll zu sehen sein, wie Shia vor dem Lokal eine homophobe Beleidigung verwendet.

Der Fall in New Orleans ist nicht das erste Mal, dass Shia rechtliche Schwierigkeiten hatte. 2014 wurde er nach einem Vorfall bei einer Broadway-Aufführung in New York festgenommen. 2017 folgte eine weitere Festnahme in Savannah im US-Bundesstaat Georgia, die zu einem weiteren gerichtlich angeordneten Rehabilitationsprogramm führte.