FilmNaomi Watts erhält Golden Eye Award beim Zurich Film Festival

Naomi Watts - New York Film Festival 2024 - Avalon Kristin Callahan/Everett Collection
Die Hollywood-Darstellerin wird den Preis für ihre Rolle im Film 'The Housewife' am 26. September persönlich entgegennehmen.
Naomi Watts wird beim Zurich Film Festival mit dem prestigeträchtigen Golden Eye Award ausgezeichnet.
Die 57-jährige Schauspielerin nimmt den Preis am 26. September persönlich für ihre Rolle im Film ‚The Housewife‘ entgegen und spricht anschließend in einer Masters-Session über ihre Karriere. Das Festival würdigte Watts als „eine Künstlerin, die für ihre emotionale Tiefe, ihre Vielseitigkeit und ihr unerschütterliches Engagement für ihre Rollen bekannt ist“. Watts erklärte in einem Statement: „Es ist eine große Ehre, den Golden Eye Award des Zurich Film Festival zu erhalten.“ Sie freue sich darauf, den Preis persönlich entgegenzunehmen, und bedankte sich beim Festival dafür, ihre Rolle in dem Film zu würdigen.
In ‚The Housewife‘ spielt Watts eine Frau, die in den 1960er-Jahren in New York lebt. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als eine Journalistin der ‚New York Times‘ Hinweise auf die Vergangenheit ihres Ehemanns entdeckt. Festivaldirektor Christian Jungen ergänzte, Watts gehöre seit ihrem Durchbruch in David Lynchs ‚Mulholland Drive‘ zu den faszinierendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit. Ihre stärksten Leistungen lebten von der Spannung zwischen Glamour und Dunkelheit sowie zwischen dem, was eine Figur preisgibt und dem, was sie verbirgt. Damit verkörpere sie eine Art Charakterdarstellerin, die Hitchcock geliebt hätte.
„In ‚The Housewife‘ beherrscht sie diese Ambivalenz als elegante und geheimnisvolle Frau meisterhaft. Gleichzeitig erzählt der Film eine wahre Geschichte, die eindrucksvoll zeigt, wie unverzichtbar investigativer Journalismus bei der Aufdeckung historischer Verbrechen ist“, fügte Jungen hinzu. Der Festivaldirektor bezeichnete Watts‘ Leistung als eine der überzeugendsten ihrer Karriere.
In ihrer Laufbahn wurde Watts zweimal für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert – 2004 und 2013. Einen der begehrten Preise konnte sie bislang jedoch nicht gewinnen. Zuvor sprach die Schauspielerin mit dem ‚Guardian‘ über ihre Karriere und räumte ein, dass sie sich im Laufe der Jahre daran gewöhnt habe, dass Projekte „scheitern“. Es sei selten und äußerst schwierig, einen Film oder eine Serie zu schaffen, die auf allen Ebenen funktioniere. Die Branche bestehe für Watts aus Höhen und Tiefen. „Man ist gefragt, und dann ist man es nicht mehr. Das ist der Kreislauf“, erklärte sie.







