MusikJohnny Marr verrät, was er von Damon Albarn gelernt hat

Johnny Marr - credit Andrew Cotterill
Johnny Marr hat bei der Arbeit mit Damon Albarn am Gorillaz-Album 'The Mountain' einige wertvolle Lektionen gelernt.
Johnny Marr hat nach der Zusammenarbeit mit Damon Albarn neue Impulse für sein eigenes Songwriting gewonnen.
Der ehemalige Smiths-Gitarrist bringt noch in dieser Woche sein fünftes Soloalbum ‚The Age of Everything‘ heraus und erklärt, welchen Einfluss Albarn auf seine Herangehensweise hatte. Marr arbeitete eng mit Albarn am neuen Gorillaz-Album ‚The Mountain‘ zusammen. Der Blur-Frontmann habe ihm dabei gezeigt, offen für neue Ideen zu bleiben und beim Schreiben von Songs nichts erzwingen zu wollen.
„Ich habe gelernt, aufgeschlossen zu sein, Dinge ganz natürlich passieren zu lassen, meine Arbeitsmoral beizubehalten und nicht darauf zu warten, dass etwas passiert“, erklärte Marr im Gespräch mit ‚NME‘. Bei den zehn Songs seines neuen Albums hatte Marr nach eigenen Angaben ein „klares Ziel vor Augen“. Zudem habe es ihm geholfen, die Stücke zunächst live zu spielen, bevor sie im Studio aufgenommen wurden. „Wenn du deinen eigenen Sound hast, dann mach ihn und spiel ihn laut“, schilderte der 62-Jährige.
Gleichzeitig gebe es beim Beginn einer neuen Karrierephase weitere Überlegungen: Dazu gehörten Neuerfindung und der Versuch, Dinge zu machen, die man zuvor noch nicht getan habe. Marr habe dies im Laufe seiner Karriere bereits mehrfach praktiziert. „Ich bin mit einem klaren Ziel an dieses Album herangegangen. Deshalb haben wir acht der zehn Songs bereits unterwegs live gespielt“, berichtete er.
Die Idee, vor der Aufnahme eines Albums mit den neuen Stücken auf Tour zu gehen, hätten laut Marr bereits viele Bands gehabt, umgesetzt werde sie jedoch selten. „Ich bin nicht besonders impulsiv, aber ich treffe Entscheidungen. Wenn nicht irgendetwas dazwischenkommt und mich von diesem Weg abbringt, ziehe ich eine Sache normalerweise auch durch. Damon ist genauso“, sagte der Brite.







