StarsAnnika Lau spricht offen über ADHS-Diagnose ihres Sohnes

Frederick Lau und Annika Kipp / Eröffnung X-Mansion Berlin / Eventpress / Schraps / 05/2014
Der Sohn von Annika und Frederick Lau leidet an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).
Annika Lau enthüllt, wie die ADHS-Diagnose ihres Sohnes den Familienalltag verändert hat.
Zusammen mit ihrem Mann Frederick Lau zieht die Moderatorin den zehnjährigen Baz groß. Dieser leidet an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). „Es ist diese Gleichzeitigkeit, die einen verrückt macht“, offenbarte Annika im Gespräch mit ‚Gala‘. Einerseits sei ihr Sohn „wahnsinnig toll“, „unglaublich lustig“ und „superschlau“. Er sei „schnell im Kopf, wenn er möchte“, könne aber gleichzeitig „so träge und faul“ sein. Gerade diese Gegensätze seien für sie als Mutter herausfordernd.
Besonders belastend empfindet Annika den Umgang anderer Menschen mit ihrem Sohn. „Kinder wie er stoßen überall auf Ablehnung“, erklärte sie. „Sie sind es mehr gewohnt, angemeckert zu werden und immer die Schuldigen zu sein, als mal etwas Positives zu erfahren.“ Auch für Annika selbst sei die Situation nicht immer leicht. Wenn ihr alles zu viel werde, habe sie einen persönlichen Weg gefunden, damit umzugehen: „Oh, ich weine ganz viel im Auto.“ Anschließend stellte sie lachend klar: „Es ist aber alles okay, Leute! Das ist mein Ventil.“ Inzwischen weine sie auch auf offener Straße: „Ich schäme mich mittlerweile auch nicht mehr so dafür.“
Eine besondere Verbindung sieht Annika zwischen Baz und seinem Vater Frederick Lau. „Die beiden sind wie eine Person, einmal in groß und einmal in klein!“, verriet sie. Bei Streitigkeiten zwischen den beiden gehe es mitunter laut zu: „Die brüllen sich an, schmeißen Sachen, aber fünf Minuten später liegen sie sich in den Armen und sagen: Alles okay, wir schaffen das!“ Ihre Erfahrungen hat Annika Lau auch in ihrem Buch ‚Ihr Kind ist anders‘ verarbeitet, das am 7. Oktober im ZS Verlag erscheint.







