FilmMads Mikkelsen kann sich Rolle im ‚Call of Duty‘-Film vorstellen

Mads Mikkelsen and Maria Elisa Camargo - OCT 26 - Call of Duty Press Day - BANG Showbiz
Mads Mikkelsen kann sich Rolle im 'Call of Duty'-Film vorstellen.
Mads Mikkelsen wäre bereit, in der geplanten Verfilmung der erfolgreichen Videospielreihe ‚Call of Duty‘ mitzuspielen.
Der 60-jährige Schauspieler ist im neuesten Teil des Ego-Shooters, ‚Call of Duty: Modern Warfare 4‘, als Gegenspieler The Archer zu hören und zu sehen. Nun verriet er, dass er sich auch eine Rolle in der geplanten Realverfilmung des Spiele-Franchise vorstellen könnte. Der Film soll 2028 in die Kinos kommen. Bei einer Presseveranstaltung zu ‚Call of Duty: Modern Warfare 4‘ in London sprach Mikkelsen exklusiv mit ‚BANG Showbiz‘ über die mögliche Zusammenarbeit. „Ja, natürlich. Da dreht sich mir sofort der Kopf. Wie soll das funktionieren?“, sagte er. Er fügte hinzu: „Wir haben dieses Spiel gemeinsam gemacht. Wenn daraus ein Film wird, sollten meiner Meinung nach alle, die an dem Spiel beteiligt waren, auch im Film mitwirken dürfen. Es wäre fantastisch, sie in einer Realverfilmung zu sehen.“
Auch seine virtuelle Kollegin, die ecuadorianische Schauspielerin María Elisa Camargo, zeigte Interesse an einem Auftritt auf der Kinoleinwand. Sie würde gerne erneut in die Rolle der Drogenbaronin Valeria Garza schlüpfen. Die 40-Jährige erklärte begeistert: „Wollt ihr mich auf den Arm nehmen? Das wäre ein wahr gewordener Traum.“
Mikkelsen, der für seine Darstellung von Bösewichten wie Le Chiffre im James-Bond-Film ‚Casino Royale‘ und Dr. Hannibal Lecter in der Serie ‚Hannibal‘ bekannt ist, sprach auch über die besonderen Herausforderungen der Motion-Capture-Aufnahmen für das Videospiel. Der Titel erscheint am 23. Oktober für alle Plattformen. Bei diesem Verfahren werden Bewegungen und Gesichtsausdrücke von Schauspielern aufgezeichnet und anschließend auf digitale Figuren übertragen. Für Mikkelsen war die Arbeit zunächst gewöhnungsbedürftig. Der dänische Schauspieler erinnerte sich an eine Szene, in der er Bewegungen für einen Kampf möglichst realistisch darstellen sollte. Er habe sich dabei mit vollem Körpereinsatz ins Zeug gelegt, bis ihn jemand aus dem Team schließlich darauf aufmerksam gemacht habe, dass nur seine Mimik benötigt werde. „Mads, das musst du gar nicht machen. Es geht nur um dein Gesicht“, habe man ihm erklärt. Für den Schauspieler war das eine wertvolle Lektion von erfahrenen Kollegen. Gleichzeitig sieht er in der Technik einen wesentlichen Bestandteil seines Berufs. Der aus ‚Doctor Strange‘ bekannte Darsteller erklärte: „Ein großer Teil der Schauspielerei besteht eigentlich darin, auf etwas Reales zu reagieren. Doch plötzlich nimmt man einem das Reale weg – und dann spielen wir. Dann tun wir so, als wäre etwas da, das in Wirklichkeit gar nicht existiert. Genau das ist für mich das Wesen der Schauspielerei.“







