FilmLiam Neeson begeistert von Meryl Streep als Aslan in Greta Gerwigs neuem ‚Narnia‘-Film

Liam Neeson - July 2019 - Photoshot - Cold Pursuit Photocall
Liam Neeson hat die Besetzung von Meryl Streep als Aslan in Greta Gerwigs neuem Film 'Das Wunder von Narnia' gelobt.
Liam Neeson hält Meryl Streep für die perfekte Besetzung der Löwenfigur Aslan in Greta Gerwigs kommender Verfilmung ‚Das Wunder von Narnia‘.
Der Schauspieler lieh Aslan in den Disney-Verfilmungen von 2005, 2008 und 2010 seine Stimme. Die Figur, die als christusähnliche Gestalt gilt und die Welt Narnia erschaffen hat, wird in Gerwigs neuem Film von Streep verkörpert. Als ‚ScreenRant‘ den 74-Jährigen auf die Neuigkeiten ansprach, reagierte er zunächst überrascht: „Das ist mir neu.“ Nachdem er erfahren hatte, dass die ‚Der Teufel trägt Prada‘-Darstellerin seine Nachfolgerin wird, ergänzte er: „Meryl spielt Jesus Christus? Nun, wenn man Christus als Frau darstellen will, gibt es niemand Besseren als Meryl.“
Greta Gerwig erklärte kürzlich, weshalb sie die Film-Ikone für die Rolle ausgewählt hatte. Gegenüber dem Magazin ‚Empire‘ verriet die ‚Barbie‘-Filmemacherin: „Ich wollte jemanden, der tiefgründig, aber nicht prätentiös ist, der eine würdevolle Ausstrahlung besitzt, ohne dabei schwermütig und übermäßig ernst zu wirken. Jemanden, der sowohl Tiefe und Gefühl als auch Freude und Begeisterung vermitteln kann.“ Außerdem sollte die Person älter als 70 Jahre sein, um Lebenserfahrung und Weisheit in den Film miteinzubringen.
Gleichzeitig wünschte sich Gerwig eine Darstellerin, die „auch die Fähigkeit besitzt, sich wie ein Kind über Neues zu wundern“. Die 43-Jährige ergänzte: „Und natürlich sollte es eine der größten Schauspielerinnen aller Zeiten sein. Die Liste ist nicht besonders lang.“ Alles in allem sei Streep die perfekte Kandidatin gewesen.
In Gerwigs Version wird Aslan ein rot gestreiftes Gesicht haben. Inspiration dafür fand die Regisseurin unter anderem beim verstorbenen Musiker David Bowie. Auch musikalisch soll der Film eine besondere Richtung einschlagen: Gerwig möchte ihn als eine Art Rockoper gestalten. Bowie, Paul McCartney, David Gilmour, Pete Townshend, Jimmy Page und Robert Plant hätten sie mit ihrer Musik geprägt. „Als ich ihre Musik hörte, hatte ich dieses tiefe Gefühl und dachte: ‚Alles wird gut.‘ … Narnia ist buchstäblich eine Welt, die aus Musik besteht. Es ist eine Welt, die von Aslan durch seinen Gesang zum Leben erweckt wird“, schilderte sie. „Und Rock ’n‘ Roll fühlte sich für mich ebenfalls wie eine Welt an, die aus Musik geschaffen wurde.“







