StarsBlake Lively kehrt vor Gericht zurück und entfacht Rechtsstreit mit Justin Baldoni erneut

Blake Lively at the Met Gala - Getty - May 2026 BangShowbiz
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Blake Lively at the Met Gala - Getty - May 2026

Bang ShowbizBang Showbiz | 02.06.2026, 09:00 Uhr

Trotz einer Einigung, die ihren ursprünglichen Streit mit Justin Baldoni beendete, kehrt Blake Lively nun vor Gericht zurück.

Blake Lively ist im jüngsten Kapitel ihres langwierigen Rechtsstreits mit Justin Baldoni vor Gericht zurückgekehrt.
Die 38-jährige Schauspielerin wurde am Montag (1. Juni) von ihrem Anwalt vor einem Bundesrichter in Manhattan vertreten, obwohl der größere Konflikt zwischen ihr und dem 42-jährigen Filmemacher bereits beigelegt wurde. Blake fordert von ihrem ‚It Ends With Us‘-Co-Star die Erstattung von Anwaltskosten, Gerichtskosten, Strafschadensersatz sowie weitere Entschädigungen. Der aktuelle Streit geht auf eine Reihe von Klagen zurück, die nach der Veröffentlichung des Films im August 2024 eingereicht wurden.

Blakes Fall zog in Hollywood und darüber hinaus enorme Aufmerksamkeit auf sich. Auch ihr Ehemann Ryan Reynolds sowie die Zeitung ‚The New York Times‘ wurden in Justins Verleumdungsklage über 400 Millionen Dollar genannt. Gerichtsunterlagen zufolge fordert die ‚Gossip Girl‘-Darstellerin nun Schadenersatz auf Grundlage eines kalifornischen Gesetzes, das 2023 eingeführt wurde. Ihr Anwalt Michael Gottlieb argumentierte in einem Gerichtsantrag, dass das Gesetz „schwere und zwingend vorgeschriebene Strafen gegen jede Partei vorsieht, die erfolglose Vergeltungs-Verleumdungsklagen gegen Kläger wegen sexueller Belästigung und Vergeltungsmaßnahmen einreicht“.

Laut dem Antrag basiert Blakes Forderung auf Bestimmungen, die Personen schützen sollen, die Vorwürfe wegen Fehlverhaltens öffentlich machen und anschließend mit rechtlichen Gegenmaßnahmen konfrontiert werden. Gottlieb schrieb: „Die kalifornische Legislative beabsichtigte, mit [dem Gesetz] Klagen abzuschrecken, die Opfer dazu zwingen würden, sich gegen langwierige und kostspielige Vergeltungs-Verleumdungsklagen zu verteidigen, indem sie ‚erhebliche Rechtsmittel für erfolgreiche Beklagte in Verleumdungsverfahren‘ vorsieht.“

Zudem bezeichnete er Justins Klage als den „Prototyp einer Klage“, für den das Gesetz geschaffen worden sei. „Daher hat Ms. Lively als obsiegende Beklagte nicht nur Anspruch auf die Erstattung von Anwalts- und Gerichtskosten, sondern auch auf den dreifachen Ausgleichsschadensersatz sowie Strafschadensersatz.“ Die Anhörung fand vor einem Bundesgericht in Manhattan statt. Beide Seiten erhielten jeweils 30 Minuten Zeit, ihre Argumente vorzubringen. Weder Blake noch Justin erschienen bei dem Termin.

Der ursprüngliche Rechtsstreit begann, nachdem Blake Justin verklagt hatte. Sie warf ihm sexuelle Belästigung vor und beschuldigte ihn, nach ihren Beschwerden über angebliches Fehlverhalten während der Produktion von ‚It Ends With Us‘ eine „Schmutzkampagne“ gegen sie organisiert zu haben. Justin reichte daraufhin im Januar 2025 eine Verleumdungsklage über 400 Millionen Dollar gegen Blake, Ryan und ‚The New York Times‘ ein und argumentierte, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien falsch. Berichten zufolge wurde die Klage später abgewiesen, weil Blakes ursprüngliche Anschuldigungen bei der kalifornischen Behörde für Bürgerrechte eingereicht worden waren und deshalb als rechtlich geschützte Mitteilungen galten. Der Rechtsstreit soll enorme Kosten verursacht haben. Schätzungen zufolge haben beide Seiten zusammen rund 60 Millionen Dollar für Anwälte und juristische Dienstleistungen ausgegeben.