Cardi B spricht erstmals über ihren sexuellen Missbrauch

Tari TamaraTari Tamara | 26.09.2019, 21:54 Uhr
Cardi B spricht erstmals über ihren sexuellen Missbrauch
Cardi B spricht erstmals über ihren sexuellen Missbrauch

imago images / ZUMA Press

Im Rahmen der #MeToo-Kampagne enthüllten neben vielen Frauen auch zahlreiche Prominente, dass sie in der Vergangenheit missbraucht wurden.

Die Bewegung scheint mittlerweile in die Jahre gekommen sein, denn in letzter Zeit outeten sich kaum noch Frauen, als Opfer sexueller Gewalt. Nun gestand allerdings Cardi B. dass auch sie belästigt wurde.

„Dann holte er seinen Penis raus“

Zuletzt offenbarte Cardi, dass sie während eines Drehs für ein Magazin sexuell misshandelt wurde. In einem ausführlichen Interview mit der US-Moderatorin Angie Martinez (48) sprach die „I Like it“-Rapperin über die schreckliche Erfahrung ihrer Vergangenheit. Den genauen Namen der Zeitschrift nannte die 26-Jährige jedoch nicht. Zudem wollte sie nicht erwähnen wann der Vorfall stattfand. Das berichtet die Briten-Zeitung „Daily Mail“.

„Ich werde nie vergessen, wie ich bei diesem Fotografen gedreht habe. Er hat versucht sich mir zu nähern und meinte ‚Du willst also in dieses Magazin kommen?'“, berichtete die Rapperin. „Dann holte er seinen Penis raus“, so die US-Amerikanerin den Tränen nahe. „Ich war so verdammt wütend und sagte nur ‚Das ist verrückt.'“ Trotz des schockierenden Anblicks regierte die junge Frau blitzschnell und verließ umgehend das Set. „Ich habe ihm gesagt, dass er verdammt nervig ist“, erzählte die 26-Jährige weiter.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Iamcardib (@iamcardib) am Aug 31, 2019 um 9:27 PDT

 Magazin-Besitzer zeigte kein Interesse

Nach dem Ereignis wandte sich die Künstlern in den Vorsitzenden des Magazins und berichtete ihm den Vorfall. Dieser reagierte aber offensichtlich alles andere als interessiert. „Der Besitzer sah mich nur an und fragte Na und?“, so Cardi B entsetzt.

Aufgrund der zahlreichen Outings nach dem Beginn der Kampagne, wurde zahlreichen Frauen vorgeworfen sich nur zu äußern um Mitleid und Aufmerksamkeit zu erlangen. Deswegen nahm der Besitzer der Zeitschrift die Rapperin wohl nicht ganz ernst. Umso trauriger für Frauen, die tatsächlich Opfer eines solchen Angriffs wurden. Ein Video des Interviews gibt es übrigens hier zu sehen.