FilmDa’Vine Joy Randolph übernimmt Hauptrolle in starbesetzter schwarzer Komödie

DaVine Joy Randolph - January 2020 - Famous - Golden Globes After Party
Die Oscar-Preisträgerin spielt in der kommenden Independent-Komödie 'Dedicated to Morris Burke' eine Witwe.
Da’Vine Joy Randolph ist Teil der Besetzung von ‚Dedicated to Morris Burke‘.
Die Schauspielerin wird darin neben Kate McKinnon, Amy Sedaris, Janeane Garofalo, Alison Pill und Andrew Rannells zu sehen sein. Randolph, die für ihre Rolle als Mary Lamb in ‚The Holdovers‘ 2024 den Oscar als beste Nebendarstellerin gewann, spielt in der kommenden Independent-Komödie die Witwe Judy Brooks. Regie führt Will Ropp. Judy entdeckt, dass der letzte Roman ihres verstorbenen Schriftsteller-Ehemanns Stephen nicht wie seine vorherigen Bücher ihr gewidmet ist. Stattdessen richtet sich die Widmung an einen Mann namens Morris Burke. Judy lässt die Frage nach dessen Identität nicht mehr los und so macht sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Mann.
Laut einer Beschreibung der Seattle Artists Agency gerät Judy während ihrer Trauer zunehmend in eine Spirale. Aus der Suche nach einem Namen wird eine schonungslose Auseinandersetzung mit ihren Beziehungen und Erinnerungen. Gleichzeitig entfernt sie sich immer weiter von der Person, die sie am dringendsten braucht: ihrem Sohn Lucas. Eigentlich möchte Judy mehr Zeit mit dem Teenager verbringen und ihn unterstützen. Ihre Gedanken an Morris Burke lassen sie jedoch nicht los. Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Patrick begibt sie sich deshalb auf eine wilde Spurensuche. Schließlich findet sie einen Weg, wieder eine Verbindung zu Lucas aufzubauen und die Rolle zu übernehmen, die Stephen hinterlassen hat.
Zuvor hatte Randolph betont, dass ihr Oscar-Erfolg sie nicht „verändern“ werde. Im Hinblick auf ihre Karriere erklärte die Darstellerin, sie wolle ein Vermächtnis hinterlassen und Arbeiten schaffen, die Menschen etwas bedeuten. Auf die Frage, was sich seit ihrem Oscar-Gewinn verändert habe, antwortete sie gegenüber ‚Variety‘: „Es gibt keinen. Jetzt steht ein Pokal bei mir zu Hause, aber ich bin nicht anders. Wenn man aus Philadelphia kommt, kann man sich nicht verändern – das lassen sie dort nicht zu. So werde ich immer sein.“
Die Anerkennung gebe Randolph nach eigenen Worten das Gefühl, „gesehen“ zu werden. „Ich fühle mich respektiert. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit und die Arbeit, die ich investiert habe, etwas bedeuten. Ich blicke mit großer Vorfreude in die Zukunft“, verriet sie.







