Samuel Koch: Ehefrau Sarah mit Debütalbum

Isabell KilianIsabell Kilian | 31.10.2021, 09:34 Uhr
Debütalbum: Sarah Koch präsentiert „Bittersüßes Finsterlicht"
Debütalbum: Sarah Koch präsentiert „Bittersüßes Finsterlicht"

Foto: IMAGO / Future Image

Schauspielerin Sarah Koch startet zusätzlich als Sängerin durch: Jetzt ist ihr Debütalbum „Bittersüßes Finsterlicht" erschienen.

Der Name des neuen Albums ist hier Programm: Bittersüße, melodische und märchenhafte Tracks zieren die erste Platte von Schauspielerin Sarah Koch. Der ein oder andere hat die Künstlerin vielleicht noch nicht so auf dem Schirm. Das könnte sich nun bald ändern.

Wer ist Sarah Koch überhaupt?

Die Schauspielerin ist vielen vielleicht als Sabrina aus „Sturm der Liebe“ bekannt. Vielleicht aber eher auch als die Ehefrau von Samuel Koch (34), der allen wiederum aus traurigem Anlass in Erinnerung geblieben ist: 2010 war dieser Wettkandidat in der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ Bei seiner Wette, über fünf Autos zunehmender Größe springen zu können, die ihm entgegenfuhren, stürzte er beim vierten Wagen und ist seitdem querschnittsgelähmt.

Drei Jahre später lernte Samuel am Set von „Sturm der Liebe“ Sarah kennen. Seitdem sind die beiden ein eingeschweißtes Team und unterstützen sich, wo sie können. Hat der eine Angst und Zweifel, werden sie vom anderen ausgeräumt. So war es auch bei Sarahs jüngsten Projekt.

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Samuel gab den Schubser

Die 36-Jährige liebt das Singen, die Musik war schon immer ein Teil von ihr. Nie hätte sie es aber für möglich gehalten, mit ihrer Stimme wirklich aktiv zu werden.

Angefangen habe alles mit einem Weihnachtsgeschenk von Samuel: Vor fast drei Jahren schenkte er ihr einen Songwriting-Tag. Der erste Dominostein war damit umgestoßen, denn heute lache Samuel, wenn sie wieder mit neuen Liedern und Videodreh-Planungen komme. Er glaubte an sie, als sie es nicht konnte und nun darf die Künstlerin ihr erstes selbstgeschriebenes und komponiertes Album in den Händen halten.

Märchen als Inspirationsquelle

Gegenstand des Albums sind Märchen und literarische Figuren. Die Geschichten von „Hänsel und Gretel“, „Die Sterntaler“, aber auch „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ kombiniert sie mit ihren eigenen Ängsten und Sehnsüchten. Das Ergebnis: hoch poetische und berührende Songs.

Mit diesen neuen Interpretationen wird ein völlig neue Blick auf die traditionsreichen Erzählungen gegeben. Die Songs sind nicht nur Balsam für die Ohren, sondern geben auch gute Denkanstöße zu Themen wie Selbstliebe, Angst oder Loslassen.