StarsDiese Volksmusikikone macht sich Sorgen um Silbereisen

Florian Silbereisen - 08.02.2017 Köln - Horst Galuschka
Diese Volksmusikikone macht sich Sorgen um Silbereisen.
Die deutschsprachige Musikszene erlebt derzeit nicht nur glanzvolle Auftritte und TV-Shows, sondern auch besorgte Blicke hinter die Kulissen.
Die 84-jährige Volksmusik-Legende Margot Hellwig hat öffentlich ihre Sorge um Entertainer Florian Silbereisen zum Ausdruck gebracht. In einem aktuellen Interview mit dem Magazin ‚Prima Woche‘ zeigt sich Hellwig nachdenklich und emotional angesichts dessen aktueller Lebenssituation und Leistungsdrucks. Hellwig, die selbst über Jahrzehnte im Musik- und Volksmusikgeschäft tätig war, beobachtet Silbereisen schon länger und glaubt, dass sein straffes Arbeitspensum Spuren hinterlassen hat. Sie mutmaßt im Interview, dass er „wahrscheinlich schon sehr überanstrengt“ sei und sie sich „große Sorgen“ um den 44-jährigen Publikumsliebling mache. Dabei betonte sie seine Bescheidenheit und liebenswerte Art, Eigenschaften, die sie sehr schätze.
Ein berührender Aspekt des Interviews ist auch die tiefe Verbundenheit zwischen Hellwig und Silbereisen: Schon bei ihrem Bühnenabschied im Jahr 2015 habe Silbereisen ihr einen besonders schönen Abschied bereitet, erinnert sie sich. Hellwig geht sogar so weit, sich vorzustellen, dass Silbereisen bei ihrer eigenen Beerdigung eine kleine Rede halten könnte – ein Wunsch, der für sie ein Trost für ihre Kinder wäre. Die Sorge um Silbereisen geht für Hellwig über bloße öffentliche Beobachtung hinaus: Sie erinnert sich auch an ihre verstorbene Mutter Maria, die eine enge Freundin des Entertainers war. Hellwig ist überzeugt, dass ihre Mutter „entsetzt“ wäre, Silbereisen „so dünn“ zu sehen, und zitiert ihre frühere Fürsorge für ihn.
Neben diesen persönlichen Gedanken hat Hellwig auch ihre eigenen Angelegenheiten für die Zukunft geregelt – von einer Patientenverfügung bis zur systematischen Ordnung wichtiger Unterlagen für ihre Söhne. Ein Schritt, den sie schon nach ihrer Brustkrebs-Diagnose vor über einem Jahrzehnt begonnen hat. Hellwigs Worte geben Einblicke in die emotionale Seite einer Szenegröße und offenbaren, dass hinter dem Scheinwerferlicht auch große menschliche Sorgen stehen – nicht nur um sich selbst, sondern auch um Kollegen wie Silbereisen.







