FilmJ.K. Simmons verrät, was er wirklich vom ‚Batgirl‘-Aus hält

JK Simmons - Red One premiere 2024 - Getty
Der Schauspieler äußert sich zum unvermittelten Aus für den Film des Regie-Duos Adil El Arbi und Bilall Fallah.
J.K. Simmons empfand es als „bizarr“, dass ‚Batgirl‘ auf Eis gelegt wurde.
Der 71-jährige Schauspieler sollte in dem Film den Polizeichef von Gotham City, Commissioner James Gordon, verkörpern. Leslie Grace war für die Hauptrolle von Batgirl beziehungsweise Barbara Gordon vorgesehen. Doch 2022 strichen Warner Bros. und DC Films den Streifen noch vor seiner Veröffentlichung aus dem Programm von HBO Max. Im Podcast ‚Happy Sad Confused‘ sagte Simmons über die Entscheidung: „Es ist bizarr. Offenbar hat nur ein Testpublikum den Film gesehen, und soweit ich weiß, war das Ergebnis dieser Testvorführung nicht einmal schlecht.“
Simmons erklärte, dass wohl eine geschäftliche Entscheidung dafür verantwortlich war. „Und dann hatte ‚Justice League‘, in dem ich nur eine sehr kleine Rolle hatte, ja ebenfalls seine eigene Geschichte. Aber dann erschien Zack Snyders Version … der Director’s Cut, den die DC-Fans wirklich lieben“, schilderte er. Der ‚Whiplash‘-Darsteller betonte, dass ihm die Dreharbeiten großen Spaß gemacht hätten. Er sei überzeugt gewesen, dass aus ‚Batgirl‘ ein „unterhaltsamer Superheldenfilm“ werde. Simmons ergänzte: „Als ‚Batgirl‘ mit Adil und Bilall zustande kam, war ich begeistert, Teil der Ursprungsgeschichte von Batgirl zu sein. Für alle, die es nicht wissen: Batgirl ist die Tochter von Commissioner Gordon. Vielleicht werden wir es nie erfahren …“
Im Gegensatz zu Simmons zeigte sich Michael Keaton, der in ‚Batgirl‘ seine Rolle als Bruce Wayne beziehungsweise Batman erneut übernehmen sollte, deutlich gelassener. Im Gespräch mit ‚GQ‘ sagte er 2024: „Nein, es war mir ehrlich gesagt egal. Es war ein großer, unterhaltsamer Job mit einem schönen Gehaltsscheck.“ Mitgefühl hatte Keaton allerdings mit den Regisseuren Adil El Arbi und Bilall Fallah. „Ich mag die beiden. Sie sind wirklich nette Kerle. Ich wünsche ihnen nur das Beste“, betonte er. „Ich möchte, dass sie erfolgreich sind. Ich glaube, sie waren von der Entscheidung sehr getroffen, und das hat mich traurig gemacht.“ Keaton persönlich gehe es dagegen „gut“.
Die beiden ‚Batgirl‘-Regisseure hatten nach der Entscheidung des Studios erklärt, sie seien „schockiert“ und „traurig“ über das Aus des Films. „Unsere großartige Besetzung und das gesamte Team haben fantastische Arbeit geleistet und unglaublich hart daran gearbeitet, ‚Batgirl‘ zum Leben zu erwecken“, erklärten sie. Die Arbeit an ‚Batgirl‘ sei ein „Traum“ gewesen. Außerdem lobte das Duo Hauptdarstellerin Leslie Grace für ihre „Leidenschaft, Hingabe und Menschlichkeit“.







