FilmJeremy Strong: Deshalb will er in seiner Karriere ‚auf die Gefahr zulaufen‘

Jeremy Strong - October 2024 - Famous - BFI London Film Festival
Filmstar Jeremy Strong ist entschlossen, in seiner Schauspielkarriere weiterhin Risiken einzugehen.
Jeremy Strong ist entschlossen, in seiner Karriere weiterhin Risiken einzugehen und „auf die Gefahr zuzulaufen“.
Der Schauspieler verkörpert in ‚The Social Reckoning‘ Meta-Chef Mark Zuckerberg. Für den eigenständigen Nachfolger von ‚The Social Network‘ arbeitete Strong erneut mit Drehbuchautor und Regisseur Aaron Sorkin zusammen und blickte nun auf die Dreharbeiten zu dem Justizthriller zurück. Im Gespräch mit ‚The Hollywood Reporter‘ erklärte der 47-Jährige: „Was wir tun, ist absurd. Ich bin nicht Mark Zuckerberg, oder? Aber während ich diesen Film drehe, muss ich mit voller Überzeugung daran glauben, dass ich es bin.“ Dafür brauche es eine enorme Konzentration und großes Vertrauen zwischen ihm und Sorkin.
Der Regisseur schenke ihm dieses Vertrauen, weshalb Strong bereit war, „so weit wie möglich hinauszugehen und vielleicht dabei in Flammen aufzugehen“. Dieses Risiko müsse er eingehen. Die Zusammenarbeit mit Sorkin habe Strong sehr genossen. Der Schauspieler ist entschlossen, auch künftig Wagnisse in seiner Karriere einzugehen. „Als er mich fragte, ob ich diesen Film machen möchte, hatte Sarah Polley kürzlich ein Buch mit dem Titel ‚Run Towards the Danger‘ geschrieben. Und genau das muss ich tun: auf die Gefahr zulaufen“, erklärte Strong.
Kürzlich verteidigte der Darsteller seine Herangehensweise an das sogenannte Method Acting. Strong erklärte, dass er sich mit vollem Einsatz jeder Rolle widme, die er übernimmt, und seine intensive Art zu schauspielern nicht bereue. In der Sendung ‚The New Yorker Radio Hour‘ erklärte er, es sei niemals seine Absicht, die Erfahrung oder Arbeitsweise anderer zu beeinträchtigen. Gleichzeitig müsse man sich vollständig auf das einlassen, was man tue.
Auf die Bitte, seine Äußerungen zu präzisieren, stellte Strong klar, dass er sich nicht dafür entschuldigen wolle, wenn andere das Gefühl hätten, er nehme seine Arbeit „zu ernst“ oder verändere dadurch die Atmosphäre am Set auf eine Weise, die für sie unangenehm sei.







