MusikKneecap kündigen neues Album für 2026 an

Kneecap - Glastonbury 2025 - Justin Ng/Retna/Avalon
Kneecap kündigen neues Album für 2026 an.
Kneecap haben angedeutet, dass 2026 ein neues Album erscheinen wird.
Das stark politisch geprägte irische Rap-Trio erhielt viel Kritikerlob für sein 2024 erschienenes Album ‚Fine Art‘, erlebte jedoch ein turbulentes Jahr 2025. Bandmitglied Mo Chara sah sich mit einem Terrorvorwurf konfrontiert, nachdem ihm vorgeworfen worden war, bei einem Auftritt im O2 Forum in Kentish Town im November 2024 eine Hisbollah-Flagge gezeigt zu haben. Kneecap haben stets bestritten, die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas zu unterstützen. Die Anklage wurde letztlich fallen gelassen. Allerdings behauptet die Gruppe, die britische Regierung plane, die Gerichtsentscheidung noch in diesem Monat anzufechten. In einer Neujahrsbotschaft an ihre Fans schrieb die Band – komplettiert von Móglaí Bap und DJ Próvaí – in den sozialen Medien: „Sie haben versucht, uns zu zerstören, und sie sind gescheitert. Dank euch allen, ihr großartigen Bastarde, sind wir stärker denn je. Große Dinge kommen 2026 – darunter ein brandneues Album. Aber nichts ist wichtiger, als einander zu unterstützen und weiterhin aktiv für Palästina einzutreten.“
Seit ‚Fine Art‘ und dem Gerichtsverfahren haben Kneecap eine Reihe provokanter Songs veröffentlicht, darunter ‚The Recap‘ mit Mozey, der sich gegen die konservative Parteivorsitzende Kemi Badenoch richtet, ‚Sayōnara‘ mit Paul Hartnoll von Orbital sowie ‚No Comment‘ mit Drum-and-Bass-Legende Sub Focus. Ob diese Tracks auf dem nächsten Studioalbum erscheinen werden, bleibt abzuwarten.
In einem Statement, das die Gruppe vergangene Woche auf Instagram teilte, erklärte sie, offiziell über eine Berufung gegen die Entscheidung eines Magistrates’ Court im September informiert worden zu sein, der den Fall abgewiesen hatte. Nach Angaben der Band ist die Verhandlung für den 14. Januar am High Court in London angesetzt. Kneecap kritisierten diesen Schritt scharf und erklärten, ihre Anwälte sähen keine stichhaltige Grundlage für die Anfechtung. Auf ihrem offiziellen Account schrieben sie: „Die Briten sind wieder dabei. Die britische Regierung hat uns mitgeteilt, dass sie die Entscheidung ihres eigenen Magistrates’ Court, den Fall gegen Mo Chara fallen zu lassen, anfechten will. Unser Rechtsteam ist der Ansicht, dass es dafür nicht den geringsten logischen Grund gibt und keinerlei solide rechtliche Basis besteht.“







