StarsKönigin Camilla erforscht Vorteile von Buchclubs

Queen Camilla Buckingham Palace reception November 2024 Getty BangShowbiz
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Bang ShowbizBang Showbiz | 23.01.2026, 14:00 Uhr

Die Wohltätigkeitsorganisation der britischen Königin widmet sich einem neuen Herzensprojekt.

Königin Camillas Wohltätigkeitsorganisation untersucht die Vorteile von Buchclubs.
Die 78-Jährige gründete während der Corona-Pandemie The Queen’s Reading Room. Die Organisation wird nun eine bahnbrechende Studie durchführen, die erforscht, wie gemeinsames Lesen das Gefühl von Verbindung und Zugehörigkeit „formen“ kann.

Studienleiter Prof. Sam Wass von der University of East London erkläre: „Diese Studie bietet uns eine einmalige Gelegenheit zu verstehen, was psychologisch und physiologisch passiert, wenn Menschen zusammen lesen. Während frühere Forschungen die Vorteile des Alleine-Lesens gezeigt haben, ist über die Auswirkungen des gemeinsamen Lesens auf Stress, soziale Bindungen und psychisches Wohlbefinden bisher wenig bekannt.“

Das laborkontrollierte Projekt wird „strenge neurowissenschaftliche Methoden“ auf gemeinsame Lesegruppen anwenden, um „eine klarere Evidenzbasis dafür zu schaffen, wie diese kollektiven Erfahrungen Verbindung und Zugehörigkeit beeinflussen“. The Queen’s Reading Room wird in Partnerschaft mit The Bentley Foundation an diesem neuen Forschungsthema arbeiten.

Vicki Perrin, Geschäftsführerin der Wohltätigkeitsorganisation, sagte: „Durch diese Forschung hoffen wir, Menschen zu ermutigen, dem Lesen in ihrem Leben Raum zu geben und zu zeigen, dass diese gemeinsamen Momente mit Büchern uns wirklich verändern können.“

Das erste Forschungsprojekt der Wohltätigkeitsorganisation ergab, dass bereits fünf Minuten Lesen am Tag dem psychischen Wohlbefinden genauso zugutekommen wie 10.000 Schritte zu gehen oder fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Camilla verkündete damals: „Wie wir immer vermutet haben, sind Bücher gut für uns – und jetzt beweist die Wissenschaft, dass wir Recht hatten!“ Die Ergebnisse der neuen Studie werden voraussichtlich vor dem Welttag für psychische Gesundheit im Oktober veröffentlicht.