StarsLiza Minnelli verrät Details über geheime Beziehung mit Regisseur Martin Scorsese

Liza Minnelli - Famous - Royal Albert Hall - London - June 2011
Die Schauspielerin packt in ihrer Autobiografie über die Affäre mit dem Filmemacher aus.
Liza Minnelli hat Details über ihre turbulente Beziehung mit dem Filmemacher Martin Scorsese enthüllt.
Die US-Schauspielerin beschreibt in ihren neuen Memoiren ihre Affäre mit dem Regisseur, die während der Dreharbeiten zum Musicalfilm ‚New York, New York‘ im Jahr 1977 stattgefunden haben soll. Laut Minnelli war es eine geheime Beziehung, die von starken Emotionen und zunehmendem Drogenkonsum geprägt gewesen sei.
In ihren Memoiren ‚Kids, Wait Till You Hear This!‘ schreibt die 79-Jährige darüber, wie sie sich während der gemeinsamen Arbeit an dem Film in den heute 83-jährigen Regisseur verliebte – zu einer Zeit, als dieser stark drogenabhängig gewesen sei. „Während der Dreharbeiten wurde Marty ein immer stärkerer Kokainkonsument. Es schien, als wäre es für keinen von uns beiden mehr nur Freizeitkonsum. Es ging Tag und Nacht so – am Set, zwischen den Takes und wenn wir abends ausgingen“, schilderte die Sängerin.
Das Paar habe damals ständig Zeit zusammen verbracht. „Marty behauptete, die Droge würde seine kreative Energie ankurbeln. Klar tat sie das. Oder ist das nur eine weitere fantastische Lüge, die man sich erzählt, wenn man im Griff von Substanzen ist?“, berichtete die ‚Cabaret‘-Darstellerin. Die Memoiren schildern auch eine Konfrontation zwischen Scorsese und Minnelli in Greenwich Village, nachdem er Gerüchte gehört hatte, sie sei gleichzeitig mit dem Balletttänzer Mikhail Baryshnikov liiert. Scorsese habe geschrien: „Wie kannst du mir das antun? Wie kannst du mir das antun!“
In dem Buch räumt sie ein, dass sie zu dieser Zeit tatsächlich auch eine Beziehung mit Baryshnikov hatte. Zum Zeitpunkt der Affäre waren beide verheiratet – Minnelli mit ihrem zweiten Ehemann Jack Haley Jr., der 2001 im Alter von 67 Jahren starb, und Scorsese mit seiner zweiten Ehefrau Julia Cameron. Minnelli beschrieb die Beziehung als von „amour fou“ geprägt – ein französischer Ausdruck für eine leidenschaftliche Beziehung, die zu einer selbstzerstörerischen Obsession wird. Sie erklärte, dass eine solche Beziehung „in jeder Hinsicht zu einer mächtigen, hypnotischen Droge wird“.







