FilmMatt Damon lehnte ‚Der Marsianer‘ zunächst ab – Ridley Scott musste ihn überzeugen

Matt Damon - The Odyssey - London Photocall - Getty BangShowbiz
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Bang ShowbizBang Showbiz | 16.07.2026, 14:00 Uhr

Matt Damon hätte die Hauptrolle in Ridley Scotts Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2015 beinahe nicht angenommen.

Ridley Scott musste Matt Damon davon überzeugen, in ‚Der Marsianer – Rettet Mark Watney‘ mitzuspielen.
Der Schauspieler hatte die Rolle des Mark Watney – eines Astronauten, der nach einer fehlgeschlagenen Weltraummission auf dem Mars gestrandet ist und dort ums Überleben kämpft – zunächst abgelehnt. Er war der Meinung, die Figur sei seiner Rolle des Dr. Mann in Christopher Nolans Science-Fiction-Film ‚Interstellar‘ (2014) zu ähnlich.

Im Gespräch mit seiner ‚Die Odyssee‘-Kollegin Anne Hathaway erzählte Damon dem Magazin ‚Harper’s Bazaar‘: „Ich bin tatsächlich einmal zu Sir Ridley Scott gegangen, um ‚Der Marsianer‘ abzusagen, weil ich gerade diese Rolle in ‚Interstellar‘ gespielt hatte.“ Der 55-Jährige gestand: „Ich hatte mich völlig hineingesteigert und sagte: ‚Ich habe gerade einen Typen gespielt, der auf einem Planeten gestrandet ist. Ich kann doch nicht gleich noch einmal einen Typen spielen, der auf einem Planeten gestrandet ist.'“

Damon schilderte Scott seine Bedenken, doch der Regisseur hielt das für keinen ausreichenden Grund, die Rolle abzulehnen. „Ich habe das Ridley direkt gesagt, und ohne eine Sekunde zu zögern antwortete er: ‚Ach, das interessiert niemanden einen Dreck'“, berichtete der Darsteller. Das habe ausgereicht, um ihn zu überzeugen. „Da dachte ich nur: ‚Alles klar, ich mache es'“, erzählte er. Damon, der für seine Leistung in ‚Der Marsianer‘ sogar eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt, bezeichnete die Zusage später als „eine der besten Entscheidungen meines Lebens“. Der Hollywood-Star fügte hinzu: „Es war eine großartige Rolle mit Ridley, und ich hatte riesigen Spaß dabei.“

Anne Hathaway gab daraufhin zu, dass sie es bereue, bei einem Projekt nicht persönlich mit einem Regisseur gesprochen zu haben, bevor sie die Rolle ablehnte. Diese war ihr zu ähnlich zu einer früheren Rolle erschienen. „Was ich heute weiß, ist: Man sollte sich immer mit dem Regisseur treffen, einfach um ein Gefühl füreinander zu bekommen“, erzählte die 43-Jährige. Mit einem Schmunzeln ergänzte sie: „Ich wünschte, ich hätte meinen eigenen Ridley-Scott-Moment gehabt, in dem er zu mir sagt: ‚Das interessiert niemanden einen Dreck.‘ Denn ehrlich gesagt – es interessiert wirklich keinen.“