StarsMatthew Perrys Arzt legt Berufung gegen sein Strafmaß ein

Matthew Perry attends the 2022 US Open New York Sept - Getty BangShowbiz
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Matthew Perry attends the 2022 US Open New York Sept - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 10.06.2026, 10:00 Uhr

Matthew Perrys Arzt legt Berufung gegen sein Strafmaß ein.

Der Arzt von Matthew Perry hat gegen seine Strafe im Zusammenhang mit dem Tod des Schauspielers Berufung eingelegt.
Der verstorbene ‚Friends‘-Star starb im Oktober 2023 durch Ertrinken infolge der akuten Auswirkungen von Ketamin. Dr. Salvador Placencia war einer von fünf Personen, die wegen Straftaten im Zusammenhang mit seinem Tod verurteilt wurden. Er war der Erste, der im Dezember 2025 verurteilt wurde, und erhielt eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Laut einer Verteidigungsschrift, die dem Magazin ‚People‘ vorliegt, argumentiert der Arzt, er sei härter bestraft worden, weil er als Mediziner eine Vertrauensstellung missbraucht habe, obwohl er in diesem Fall „nichts weiter als ein Drogendealer“ gewesen sei.

Seine Anwälte erklärten, ihr Mandant, der sich im Rahmen einer Vereinbarung in vier Fällen der Ketamin-Verteilung schuldig bekannte, habe nicht als Arzt gehandelt, als er Matthew Perry die Droge verkauft habe. Sie schrieben: „Stattdessen war er nichts weiter als ein Drogendealer. Daher gab es keinen Missbrauch einer Vertrauensstellung und keine Nutzung besonderer Fähigkeiten. Herr Perry sah den Berufungskläger in diesem Fall als das, was er war: einen Drogendealer, der zufällig die Bezeichnung Doktor vor seinem Namen trug.“

Die Anwälte argumentierten weiter, ihr Mandant sei allein aufgrund seines Berufsstatus als Arzt härter bestraft worden, obwohl er weder eine Vertrauensstellung missbraucht noch besondere medizinische Fähigkeiten eingesetzt habe. In dem Dokument heißt es weiter: „Die Betonung seiner Position als Arzt war fehlgeleitet, da seine Qualifikation für die Begehung der Drogendelikte nicht ausschlaggebend war.“ Vor der Urteilsverkündung entschuldigte sich Placencia bei Matthew Perrys Familie vor einem Bundesgericht in Los Angeles. Er sagte: „Ich habe versagt. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Ich kann nicht rückgängig machen, was geschehen ist. Das weiß ich. Ich hätte ihn beschützen müssen, wie seine Mutter sagte. Es tut mir unendlich leid.“