StarsNach künstlichem Koma: Ralph Siegel spricht erstmals über seinen Gesundheitszustand

Ralph Siegel - 07.11.16 - Berlin - Geisler-Fotopress BangShowbiz
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Ralph Siegel - 07.11.16 - Berlin - Geisler-Fotopress

Bang ShowbizBang Showbiz | 31.07.2026, 14:00 Uhr

Der Hitkomponist gibt ein Gesundheits-Update. So geht es ihm nach dem künstlichen Koma.

Ralph Siegel hat sich erstmals seit seiner schweren Lungenentzündung zu Wort gemeldet.
Der Schlagerkomponist lag insgesamt 18 Tage im künstlichen Koma. Erst vor drei Tagen durfte er die Intensivstation verlassen. Nun liegt er auf der normalen Station eines Münchner Krankenhauses. Im Gespräch mit ‚Bild‘ berichtete der 80-Jährige, wie dramatisch sein Gesundheitszustand tatsächlich war.

„Mein Professor hat gesagt: Wenn ich noch einen Tag länger in Spanien geblieben wäre oder dort in irgendeine Klinik eingeliefert worden wäre, dann würde ich heute nicht mehr leben. Einen Tag später und ich wäre tot gewesen“, enthüllte er. Siegels Frau Laura hatte ihn von Spanien zurück nach Bayern gebracht, als er krank wurde. Das erwies sich rückblickend als lebensrettende Entscheidung. Der Musikproduzent sprach voller Dankbarkeit über seinen Arzt: „Er hat mich noch einmal gerettet.“

Was während seines Komas geschah, weiß Siegel nur durch die Berichte anderer. „Meine geliebte Frau Laura hat mir erzählt, dass ich wochenlang überhaupt nicht ansprechbar war. Davon habe ich nichts mitbekommen“, sagte er. Inzwischen gehe es ihm verhältnismäßig gut. „Wenn man im Krankenhaus ist, dann geht es einem eben dementsprechend. Sonst würde man ja gar nicht aufgenommen werden“, kommentierte die ESC-Legende trocken.

Nun konzentriert sich Siegel auf seine Genesung. Derzeit schaffe er es nicht, aufzustehen. Auch auf die Waage müsse ihn jemand setzen. „Meine Knie haben keine Kraft mehr“, gestand der Schlagerstar. Verantwortlich dafür macht er auch seinen Lebensstil vor dem Klinikaufenthalt. Über einen langen Zeitraum hinweg habe sich Siegel nur selten bewegt. „Ich habe die letzten drei Jahre, bis auf ein paar Termine und meinen Geburtstag, eigentlich nur im Bett oder auf dem Sofa gelegen“, schilderte er. Das habe Spuren hinterlassen.