StarsRalph Siegel schmiedete im Koma den nächsten ESC-Plan

Ralph Siegel - 07.11.16 - Berlin - Geisler-Fotopress
Der Schlagerkomponist plant seine Rückkehr zum ESC - ausgerechnet im Koma hatte er eine musikalische Eingebung.
Ralph Siegel blickte nach dramatischen Wochen wieder nach vorn.
Der 80-jährige Schlagerkomponist verriet, dass ihn ausgerechnet während seines künstlichen Komas die Inspiration für einen neuen ESC-Song gepackt habe. Er zeigte sich überzeugt, dass das Lied großes Potenzial habe. Im Gespräch mit dem ‚Münchner Merkur‘ schilderte Siegel: „Ich habe aus dem Koma ein fantastisches Lied mitgebracht. Es ist in meinem Kopf und ich weiß schon jetzt: Es ist unschlagbar.“
Sein Ziel sei es, den Song beim nächsten Eurovision Song Contest einzureichen. Dabei verspüre er ein ähnliches Gefühl wie damals mit ‚Ein bisschen Frieden‘, dem Siegertitel von Nicole aus dem Jahr 1982. Neben dieser kreativen Eingebung sprach Siegel auch offen über die belastenden Erlebnisse während des künstlichen Komas. „Das war das Schrecklichste, was ich jemals erlebt habe“, gestand er. „Ich kann mich nicht an Details erinnern, aber ich hatte Angst.“ Das Koma habe sich „wie ein immerwährender Albtraum“ angefühlt. Der Hit-Komponist fand dramatische Worte: „Es war ein Gefühl, als ob ich gefangen und gefoltert wurde.“
Siegel lag wegen einer schweren Lungenentzündung insgesamt 18 Tage im künstlichen Koma. Erst vor einigen Tagen durfte er die Intensivstation verlassen. Nun arbeitet der Musikproduzent weiter an seiner Genesung und machte nach eigenen Angaben bereits erste Schritte mit einer Gehhilfe. „Das hat mir viel Mut gemacht, dass ich bald wieder laufen kann“, berichtete er. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, das Krankenhaus zeitnah verlassen zu dürfen.







