Donnerstag, 26. September 2019 19:36 Uhr

The Voice of Germany: So hart ist der Weg in die Blind-Auditions

Foto: Foto: ProSieben/Andre Kowalski

Im Gegensatz zu anderen Casting-Shows geht es bei „The Voice Of Germany“ nicht um das Gesamtpaket bestehend aus Aussehen und Gesang – sondern allein um die Stimme. Umso härter ist der Weg in die Blind-Auditions, denn bis vor die Coaches schaffen es nur die wenigsten. Der Leiter der Musikproduktion des Formates, Chris Budde erklärte nun welchen Hürden die Talente sich stellen müssen, ehe sie im Studio auftreten dürfen.

Seit Mitte September ist es wieder soweit: Die größten Gesangs-Talente Deutschlands stellen sich nämlich wieder den Coaches von „The Voice of Germany„. Der Weg in die erste Show ist allerdings mindestens genauso knallhart wie die Meinung der vier Juroren.

The Voice of Germany: So hart ist der Weg in die Blind-Auditions

Foto: ProSieben/Andre Kowalski

Chris Budde erklärte nun den genauen Ablauf vom Casting bis in die Blind-Auditions gegenüber der ‚Bild-Zeitung‘. „Bevor sich die Talente persönlich vorstellen dürfen, erfolgt eine klassische Online-Bewerbung für eine der deutschlandweiten Casting-Stationen“, erklärte der Musikredakteur. „Dafür muss jeder Kandidat drei Songs vorbereiten. ABER: In einigen Städten erfolgt ein „offenes Scouting“ – dort kann quasi jeder vorsingen, ohne sich vorher anzumelden. Ab dann geht’s endlich in die heiße Phase“, so Budde weiter.

Die Spreu wird vom Weizen getrennt

Ab dieser zählt dann alleine die Stimme und die Emotionen die durch diese vermittelt werden sollen. Die Kandidaten müssen zunächst einmal vor einem Vocalcoach sowie einem Redakteur des Formates A-capella singen. Bereits hier wird also die Spreu vom Weizen getrennt. Die Kandidaten die dabei überzeugen konnten müssen daraufhin in einer Gruppe antreten. Wer diese Runde ebenfalls erfolgreich übersteht wird zu einem kennenlern-Interview eingeladen. Klingt nach einem langen Tag bis dahin.

Danach müssen sich die Sänger allerdings erstmal gedulden. „Nach der Scouting-Tour sitzen Vocalcoaches, die Redaktion, der Sender und ich eine Woche in Berlin zusammen und hören und sehen uns noch einmal alle Talente an, die es auf der Tour durch alle Stationen geschafft haben. Wir vergleichen hier also die stärksten Stimmen des Landes und laden dann die 250 Besten zur finalen Auswahlrunde nach Berlin ein“, erzählt Chris. Wer sich dabei unter den rund 10.000 Bewerbern durchsetzen kann, darf also schoneinmal mächtig stolz auf sich sein.

Nur 130 schaffen es ins Studio

Als Zuschauer wirkt es meist so als ob die Kandidaten frei entscheiden können welchen Song sie vor Mark Forster und Co. performen. So ganz stimmt das jedoch nicht. „The Voice of Germany“ legt nämlich vorab für alle Kandidaten 750 Lieder fest, aus denen diese dann 15 Songs auswählen dürfen. Dieser Liste dürfen die Talents noch drei weitere Werke hinzufügen und mit Hilfe von Mentoren drei Lieder für die Hauptstadt auswählen. Doch auch damit ist es nicht getan.

Quelle: instagram.com

Links: Chris Budde

In Berlin angekommen geht es für die Teilnehmer nicht direkt vor die Coaches. Auch hier müssen sie ein letztes mal überzeugen bevor es vor die vier Stühle geht. In einem Audition-Raum werden die drei Lieblingslieder vor Chris und seinen Kollegen performt. Von den 250 eingeladenen Sängern werden nochmals die besten 130 herausgefiltert. Allein diese schaffen es dann vor Alice Merton (26), Sido (38), Mark Forster (35) und Rea Garvey (46). 120 andere Talente fahren hingegen wieder leer nach Hause.

Als Zuschauer darf man also allen Kandidaten der aktuellen Staffel eine Menge Respekt zollen, indem man sich den langen Weg in die Studios vor Augen hält.

 

 

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