FilmTom Hanks soll einen ehemaligen US-Präsidenten spielen – aber welchen?

Tom Hanks - October 2024 - Avalon - Here World Premiere BangShowbiz
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Tom Hanks - October 2024 - Avalon - Here World Premiere

Bang ShowbizBang Showbiz | 24.02.2026, 11:00 Uhr

Der Hollywood-Star schlüpft Berichten zufolge in die Rolle eines früheren US-Präsidenten.

Tom Hanks wird in einem neuen Film den früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln verkörpern.
Der 69-jährige Schauspieler übernimmt die Rolle des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten in der Kinoadaption von George Saunders’ Roman ‚Lincoln in the Bardo‘. Wie ‚Deadline‘ berichtet, wird das Projekt eine Mischung aus Realfilm und Stop-Motion-Animation. Hanks fungiert zudem als Produzent über sein Label Playtone.

Der ‚Cast Away – Verschollen‘-Star wird Lincoln in einer Realfilmversion darstellen, während Stop-Motion-Sequenzen eingesetzt werden, um verschiedene Aspekte von Lincolns Leben zu beleuchten. Der Autodidakt und Jurist ist vor allem für die Abschaffung der Sklaverei bekannt – unter anderem durch die Emancipation Proclamation und den 13. Verfassungszusatz. Zudem führte er die USA durch den Bürgerkrieg von 1861 bis 1865.

Der Film soll sich auch mit Lincolns Beziehung zu seinem verstorbenen Sohn Willie Lincoln befassen, der während des Bürgerkriegs im Alter von elf Jahren starb. Regie führt Duke Johnson, der gemeinsam mit Hanks sowie Paul Young und Devon Young Rabinowitz produziert. Die Dreharbeiten finden in London statt.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Stimmen, die Hanks zu einer Präsidentschaftskandidatur im echten Leben ermutigten – was der Schauspieler jedoch belustigt zurückwies. 2016 sagte er in der Sendung ’60 Minutes‘ von Channel Nine: „Oh mein Gott, das wäre eine Katastrophe. Wer um alles in der Welt will diesen Job? Ich möchte niemals eine Arbeit, bei der ich ständig ans Telefon gehen muss.“

Vor Donald Trumps erster Wahl zum US-Präsidenten äußerte sich Hanks skeptisch über eine mögliche Amtsübernahme. Trump werde Präsident „wenn Raumschiffe landen, gefüllt mit Dinosauriern in roten Umhängen“. Zugleich betonte Hanks jedoch: „Amerika würde zurechtkommen. Ich möchte nicht, dass Donald Trump Präsident wird. Aber langfristig korrigiert sich Amerika selbst.“