StarsTom und Bill Kaulitz über Leben, Verlust und die Endlichkeit

Bill Kaulitz - Tom Kaulitz - Tokio Hotel - 31.12.2014 Berlin - Geisler-Fotopress BangShowbiz
Bill Kaulitz - Tom Kaulitz - Tokio Hotel - 31.12.2014 Berlin - Geisler-Fotopress BangShowbiz

Bill Kaulitz - Tom Kaulitz - Tokio Hotel - 31.12.2014 Berlin - Geisler-Fotopress

Bang ShowbizBang Showbiz | 13.03.2026, 14:00 Uhr

Tom Kaulitz öffnet sich im Podcast über seine Angst vor dem Tod.
Im Podcast ‚Kaulitz Hills‘ zeigt sich Tom Kaulitz von einer ungewohnt nachdenklichen Seite. Der 36-jährige Gitarrist von Tokio Hotel sprach offen über seine größte Angst und die unterschiedlichen Wege, wie er und sein Zwillingsbruder Bill mit dem Thema Tod umgehen.

In den vergangenen Tagen hatten mehrere tragische Ereignisse Tom stark beschäftigt: Ein enger Freund starb plötzlich ohne Vorwarnung, ein weiterer musste nach einem Verdacht auf Herzinfarkt mehrere Tage auf der Intensivstation verbringen, und auch ein Bekannter aus dem Umfeld der Schule seiner Stiefkinder erlitt einen schweren Verlust. Diese Serie von Schicksalsschlägen habe ihn sehr bewegt und zum Nachdenken über die Endlichkeit des Lebens gebracht. „Für mich gibt es nichts, was mir mehr Angst macht“, erklärte Tom im Podcast. Er berichtete außerdem, dass die Angst ihn manchmal regelrecht umfange, weil sie so greifbar und gleichzeitig unbegreiflich sei.

Bill Kaulitz sieht den Tod hingegen anders. Er gab an, dass er keine Furcht vor dem Ende verspüre, da man dessen Ausgang ohnehin nicht beeinflussen könne. Stattdessen versuche er, jeden Moment bewusst zu genießen und die Vergänglichkeit als Erinnerung daran zu sehen, das Leben auszukosten.

Tom Kaulitz selbst erklärte zudem, dass ihn die Gedanken über Verlust dazu bringen, noch stärker im Hier und Jetzt zu leben und die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden bewusster zu schätzen.