Musik‚Wild Thing‘-Songwriter Chip Taylor mit 89 Jahren gestorben

Chip Taylor - Oslo 2017 - Per-Otto Oppi/Gonzales Photo/Avalon
Der Komponist schrieb unter anderem 'Angel of the Morning', das durch Juice Newton ein großer Hit wurde.
Der gefeierte Songwriter Chip Taylor ist im Alter von 89 Jahren verstorben – nur zwei Tage nach seinem Geburtstag.
Der Musikstar – zu dessen Werk der prägende Hit ‚Wild Thing‘ gehört, bekannt geworden durch The Troggs – starb am Montag (23. März). Die Nachricht wurde von seinem langjährigen Freund Billy Vera geteilt, der auf Instagram eine Hommage veröffentlichte, zusammen mit einem Foto der beiden auf dem roten Teppich. Er beschrieb Taylor als engen Freund und Mentor und bestätigte, dass dieser während einer Hospizbehandlung verstarb. „RIP: Chip Taylor, mein Freund und Songwriting-Mentor, letzte Nacht im Hospiz“, schrieb Vera.
Berichten von ‚TMZ‘ zufolge wurde keine Todesursache bekannt gegeben. Chip Taylors Karriere als Songwriter erstreckte sich über Jahrzehnte und verschiedene Genres. Zu seinen bekanntesten Kompositionen zählt ‚Angel of the Morning‘, das zunächst von Evie Sands aufgenommen wurde, bevor es in den 1980er-Jahren durch Juice Newton ein großer Hit wurde. Später inspirierte es Shaggy zu seinem Chart-Erfolg ‚Angel‘ (2000).
Taylors Katalog umfasst außerdem Songs wie ‚He Sits at Your Table‘ von Willie Nelson, ‚I Can’t Let Go‘ – aufgenommen unter anderem von Evie Sands, The Hollies und Linda Ronstadt – sowie ‚Worry‘ von Johnny Tillotson. Neben dem Schreiben für andere veröffentlichte Taylor auch eigene Musik, beginnend mit seinem Debütalbum ‚Here I Am‘ im Jahr 1962. Später gründete er das Label Train Wreck Records, das Künstler aus Folk, Country und Americana förderte.
Geboren als James Wesley Voight, stammte Chip Taylor aus einer bekannten Familie: Er war der jüngere Bruder des Schauspielers Jon Voight sowie der Onkel von Angelina Jolie und James Haven. Seine letzten Jahre verbrachte er zurückgezogen in New York City mit seiner Ehefrau Joan Carole Frey, die 2025 verstarb. Taylor hinterlässt seine Kinder James und Kelly sowie drei Enkelkinder – Riley, Samantha und Kate.







