FilmX-Men-Legende Famke Janssen: ‚Backrooms‘-Regisseur Kane Parsons soll Superheldenfilm drehen

Famke Janssen attends the 53rd International Emmy Awards - Getty
Nach Ansicht von Famke Janssen sollte 'Backrooms'-Regisseur Kane Parsons 'unbedingt' die Chance erhalten, einen Film aus dem X-Men-Universum zu drehen.
Famke Janssen ist „absolut“ der Meinung, dass Kane Parsons einen X-Men-Film inszenieren sollte.
Die 61-jährige Schauspielerin, die zwischen 2000 und 2014 in der X-Men-Filmreihe Jean Grey und deren Alter Ego Phoenix verkörperte, ist der Meinung, dass der erst 20-jährige Regisseur von ‚Backrooms‘ einen zukünftigen Teil der Reihe inszenieren sollte. Gemeinsam mit dem 26-jährigen ‚Obsession‘-Regisseur Curry Barker habe er „eine Tür geöffnet“, von der nun auch andere Filmschaffende profitieren könnten.
Auf die Frage von ‚Vanity Fair‘-Journalist John Ross, ob Parsons eine Chance erhalten sollte, einen X-Men-Film zu drehen, antwortete sie: „Absolut. Ihr Erfolg hat nicht nur für sie selbst eine Tür geöffnet, sondern auch für andere. Er zeigt, dass man nicht zwangsläufig diesem altmodischen System folgen muss, bei dem ein Film 300 Millionen Dollar kostet.“ Janssen äußerte sich im Rahmen einer Masterclass beim Mediterrane Film Festival in Valletta auf Malta und lobte die beiden ehemaligen YouTuber dafür, ihren eigenen Weg gegangen zu sein. Sie sagte: „Das ist ein echter Paradigmenwechsel. Das sind zwei junge Männer, die sich ihr eigenes Publikum auf YouTube aufgebaut haben. Sie hatten eine Vision und sind nicht mit ausgestreckter Hand zu einem Studio gegangen, um Geld zu verlangen.“ Stattdessen haben sie ihre Karriere selbst in die Hand genommen und mit sehr wenig Geld Filme geschaffen, die unglaublich kreativ und unterhaltsam seien und ein riesiges Publikum gefunden haben. Sie fügte hinzu: „Darüber freue ich mich unglaublich. Und ihre Filme sind analog – sie werden nicht von künstlicher Intelligenz angetrieben und verlassen sich auch nicht übermäßig auf CGI.“
Sie hob außerdem hervor, dass für ‚Backrooms‘, der mit einem Budget von lediglich zehn Millionen Dollar produziert wurde, ein echtes Labyrinth aus praktischen Kulissen gebaut worden sei. Janssen scherzte: „‚Backrooms‘ ist wie Stanley Kubrick auf Drogen.“
Der Film zeigt Chiwetel Ejiofor als Leiter eines Möbelhauses, der hinter einer Wand im Keller des Geschäfts eine endlose Welt sogenannter „liminaler Räume“ entdeckt. Zum Ensemble gehören außerdem Renate Reinsve als seine Therapeutin Dr. Mary Kline sowie unter anderem Mark Duplass (Phil), Finn Bennett (Bobby Franklin) und Lukita Maxwell (Kat Taylor). ‚Backrooms‘ basiert auf der gleichnamigen Internet-Creepypasta, aus der später Parsons‘ YouTube-Serie ‚The Backrooms‘ entstand.
Der Überraschungserfolg spielte weltweit bereits mehr als 330 Millionen US-Dollar ein.






