FilmZach Cregger erklärt, warum sein ‚Resident Evil‘-Film ohne bekannte Spielfiguren auskommt

Zach Cregger at Resident Evil premiere in Los Angeles - Getty - September 2026
Regisseur Zach Cregger hat sich bei seiner 'Resident Evil'-Verfilmung bewusst dafür entschieden, keine Figuren aus der beliebten Videospielreihe zu zeigen.
Zach Cregger ist überzeugt, dass sein neuer ‚Resident Evil‘-Film keine bekannten Figuren aus den Videospielen braucht.
Der Horrorfilm-Regisseur hat die neueste Kinoadaption des Kult-Franchises inszeniert. Im Mittelpunkt steht ein medizinischer Kurier, gespielt von Austin Abrams, der auf dem Weg zum Raccoon City General Hospital in einen Zombie-Ausbruch gerät. Gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ erklärte Cregger: „Die Idee, die ich hatte, brauchte einfach keine dieser Figuren [aus den Spielen]. Und ich hatte das Gefühl, dass es viele Probleme mit sich bringen würde, sie einzubauen, und dass dadurch die zentrale Geschichte in den Hintergrund geraten könnte.“
Der ‚Weapons‘-Filmemacher verriet außerdem, er habe eine klare Vorstellung davon gehabt, wie sein persönlicher Lieblingsfilm aus dem ‚Resident Evil‘-Universum aussehen würde. Dass ihm ein Studio die Freiheit gegeben habe, diese Vision umzusetzen, empfinde er als Glück. „Ich war ziemlich zuversichtlich. Vielleicht bin ich auch wahnhaft, aber ich glaube das nicht. Ich habe den Film gesehen und mag ihn“, betonte Cregger.
Gleichzeitig sei ihm bewusst, dass einige Fans ihm den Verzicht auf die bekannten Spielfiguren übelnehmen würden. „Ich weiß, dass man Gegenwind von einem Teil der Fangemeinde bekommt, wenn man sich an ein bestehendes Franchise wagt. Es wäre schon seltsam, wenn ich überrascht wäre, dass das passiert“, erklärte der 45-Jährige. „Aber ich denke, wenn die Menschen, die diese Spiele genauso lieben wie ich, den Film sehen, hoffe ich, dass sie sich verstanden fühlen und das Gefühl haben, dass dieser Film den Spielen Tribut zollt. Denn genau das tut er – es ist offensichtlich.“
Unterdessen erinnerte sich Sony-Filmchef Tom Rothman an den Moment, in dem Cregger ihm seine Idee für das ‚Resident Evil‘-Franchise präsentierte. Gegenüber ‚Deadline‘ sagte er: „Ich kannte seine Arbeit und wusste, dass er äußerst talentiert ist. Ich fand seine Vorstellung davon, was er machen wollte, wirklich, wirklich überzeugend. Wenn man einen außergewöhnlichen Regisseur mit einem wirklich spannenden Franchise zusammenbringen kann, macht das meinen Job ziemlich einfach.“
‚Resident Evil‘ wurde 1996 von Capcom veröffentlicht und stellte zahlreiche Polizisten aus Raccoon City der mysteriösen Umbrella Corporation gegenüber, einem internationalen Pharmaunternehmen, das heimlich mutagene Viren entwickelt. Seit 2002 ist ‚Resident Evil‘ auch auf der großen Leinwand vertreten. Damals erschien der gleichnamige Horrorfilm mit Milla Jovovich als Actionheldin Alice in der Hauptrolle. Der Film erhielt fünf Fortsetzungen. Der bislang letzte Teil der Reihe, ‚Resident Evil: The Final Chapter‘, kam 2016 in die Kinos. 2021 wurde ‚Resident Evil‘ mit ‚Resident Evil: Welcome to Raccoon City‘ neu aufgelegt. In dem Film spielten Avan Jogia als Leon S. Kennedy und Kaya Scodelario als Claire Redfield mit.







