Die neuen DSDS-Juroren: Wer sitzt in der ersten Staffel nach Dieter Bohlen in der Jury?

DSDS-Juroren: Wer sitzt in der ersten Staffel nach Dieter Bohlen in der Jury?
DSDS-Juroren: Wer sitzt in der ersten Staffel nach Dieter Bohlen in der Jury?

IMAGO / Future Image

14.06.2021 19:34 Uhr

DSDS 2022 - und nur eine Frage: Dieter ist weg, wer kommt nach Dieter? Neben den Kandidaten und Superstar-Anwärtern, sind natürlich die Juroren der beliebten Casting-Sendung DSDS das wichtigste Element der Sendung. In jedem Jahr gibt es erneut ein Rätselraten, wer diesmal hinter dem Jury-Pult platz nehmen wird. Nachdem Dieter Bohlen nach der 18. Staffel von DSDS definitiv nicht mehr dabei sein wird, wird es jetzt umso spannender. Wer sitzt in der neuen DSDS-Jury?

Seit der ersten Staffel DSDS saß Dieter Bohlen in der Jury und war stets eine feste Konstante. Umso größer war der Schock für Fans der Sendung, als bekannt gegeben wurde, dass der Produzent ab der 19. Staffel nicht mehr dabei sein wird. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wer sitzt ab sofort in der DSDS-Jury?

DSDS-Jury: Wer und was kommt nach Dieter Bohlen?

Mit seinen Sprüchen prägte Dieter Bohlen die Castingsendung DSDS von Beginn an, bewies aber auch immer wieder, dass er bei jungen Talenten einen guten Riecher hat. Umso schockierender war es für alle, als der Sender RTL bekannt gab, dass Dieter Bohlen nicht weiter in der DSDS-Jury sitzen wird.

Im März 2021 wurde während der laufenden 18. Staffel von RTL-Unterhaltungschef Kai Sturm in einem offiziellen Statement ziemlich überraschend bekannt gegeben: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei der aktuellen Jury und insbesondere bei Dieter Bohlen als langjährigem Chefjuror.“

Und weiter: „Mit klaren Urteilen und feinem Gespür für musikalischen Mainstream im allerbesten Sinne ist er maßgeblich am langjährigen Erfolg beider Shows beteiligt. Nach fast zwei Jahrzehnten gemeinsamer Erfolge ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Veränderung und Weiterentwicklung.“

Henning Tewes, seit 1. März neuer Geschäftsführer von RTL Television und Co-Geschäftsleiter von TVNOW, erklärt zu den offiziellen Gründen für diese Entscheidung:

„DSDS ist eine unglaublich starke Entertainment-Marke, weltweit in fast 60 Ländern gelaufen, mit am längsten davon bei uns in Deutschland. Grund dafür sind neben der Expertise und Akribie unserer Programmmacher auch ihr ausgeprägter Wille, die Show immer wieder neu zu erfinden. Mit einer komplett neuen Jury wird DSDS frische Impulse setzen, um musikalische Talente und Millionen Zuschauer neu zu inspirieren und zu begeistern. Gleichzeitig möchte auch ich mich herzlich bei Dieter Bohlen und allen Juroren für ihren Einsatz bedanken.“

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DSDS-Jury 2020: Ohne Dieter Bohlen im Finale

Das DSDS-Jury-Aus von Dieter Bohlen wurde in der laufenden 18. Staffel bekannt gegeben. Eigentlich hätten seine Fans ihn noch in den zwei Final-Liveshows erleben können, doch diese musste er aus gesundheitlichen Gründen absagen.

In einem RTL-Statement hieß es: „Wir bedauern Dieters krankheitsbedingte Absage sehr und wünschen ihm alles Gute und eine schnelle Genesung. Die neun Final-Teilnehmer müssen jetzt ohne Dieters Begleitung um den Sieg singen. Dafür sind sie bestens vorbereitet“, sagt Unterhaltungschef Kai Sturm zum Aus. Und weiter: „Maite und Mike haben bislang einen sehr guten Job gemacht und werden auch die Live-Shows allein stemmen“, so Sturm.

Unterhaltungs-Urgestein Thomas Gottschalk ersetzte Dieter Bohlen in den zwei Liveshows hinterm Jury-Pult.

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DSDS-Jury 2022: Wer ist dabei?

Nun stellt sich aber die Frage, wer wird in der kommenden DSDS-Jury dabei sein? In den letzten Wochen wurde bereits wild spekuliert. So wurde gemunkelt, ob Thomas Gottschalk, der in 18. Staffel für Bohlen einsprang, ab 2022 wieder als Juror dabei sein soll. Außerdem gab es auch Gerüchte das Florian Silbereisen, der 2020 für den ausgeschiedenen Juror und Verschwörungstheoretiker Xavier Naidoo einsprang, eine Posten bekommen könnte.

Auch Pietro Lombardi, der 2019 und 2020 teil der Jury war, wäre nicht abgeneigt, wieder zurück zu kehren. Momentan steht noch nicht fest, wer in der Jury von DSDS sitzen wird und es bleibt weiterhin sehr spannend.

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Fragwürdige DSDS-Juroren: Xavier Naidoo

In den letzten Jahren haben die Verantwortlichen für die Jury kein besonders gutes Händchen bewiesen. Denn es gab einige Skandale um die Juroren. 2020 entschied man sich für die gleich Jury wie aus dem Vorjahr, weil diese sich als sehr beliebt beim Publikum herausgestellt hatte: Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Oana Nechiti und Xavier Naidoo.

Doch während der laufenden 17. Staffel von DSDS tauchte ein fragwürdiges Video von Xavier Naidoo auf. In einem vermutlich selbst aufgezeichneten Video singt der Mannheimer Sänger unter anderem die Zeilen: „Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Doch Hauptsache es ist politisch korrekt. Auch wenn ihr daran verreckt. Und nochmal. Ich hab fast alle Menschen lieb. Aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt.“

Das Video sorgte für viel Aufsehen und der Sänger kassierte sehr viel Kritik für diese rassistischen Äußerungen. RTL zog seine Konsequenzen und erklärte in einer Pressemitteilung: „Nach den umstrittenen Äußerungen von Xavier Naidoo in einem selbst gedrehten Video, das heute in den sozialen Netzwerken geteilt wurde, hat sich RTL entschlossen, den Sänger am Samstag aus der Jury von ‚Deutschland sucht den Superstar‘ auszuschließen.“

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Xavier Naidoos Erklärung zu dem Skandal-Video

Wann und wieso dieses Video von Xavier Naidoo aufgezeichnet wurde, klärte der Sänger nicht auf, auch nicht, wie es ins Internet gelangte. Trotzdem ließ er via Facebook verlauten: Er weise „ganz entschieden Vorwürfe wegen eines in den Sozialen Medien zirkulierenden Kurz-Videos mit einem Text aus dem Jahre 2018“ zurück.

Und weiter: „Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander.“ Er sagt aber auch, man solle wachsam „gegenüber Angriffen auf ein friedliches Miteinander aller Menschen zu sein, egal aus welcher politischen Richtung und ungeachtet der Herkunft.“ Gewalttaten wie etwa in „Chemnitz, Halle, Hanau und anderorts“ gelte es zu verhindern.

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Michael Wendler in der DSDS-Jury

Wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer werden, dann kommt von irgendwoher garantiert Michael Wendler um die Ecke. Allein die Bekanntgabe, dass der Wendler in der DSDS-Jury 2021 sitzen wird, löste bei vielen Entsetzen aus, schließlich hat der Schlagersänger neben Fans, auch ganz viele Kritiker. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Kurz nach Start der 18. Staffel veröffentlichte der Wendler auf Instagram ein Video, in dem er seinen Rücktritt aus der DSDS-Jury bekannt gab. Außerdem kritisierte er die Corona-Politik und warf mit Verschwörungstheorien um sich.

Als wäre das nicht schon Wirr genug, verglich der Sänger die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf Telegram mit dem Holocaust. Er schrieb: „KZ Deutschland??? Es ist einfach nur noch dreist, was sich diese Regierung erlaubt! Das Einsperren von freien und unschuldigen Menschen ist gegen jegliche Menschenwürde!!!“

Nach einer Welle der Empörung ruderte er zurück und erklärte, dass KZ nicht für Konzentrationslager, sondern für Krisenzentrum stehen würde! Nichts desto trotz, DSDS-Engagement futsch und Karriere ruiniert!

(TT)