Donnerstag, 14. Mai 2020 22:10 Uhr

Farid Bang über sein soziales Engagement und die Corona-Zeit

Foto: Memo Filiz

Farid Bang ist einer der angesagtesten Rapper Deutschlands und entsprechend viel unterwegs. Vor wenigen Monaten feierte der 33-Jährige zum Beispiel mit Kollegen wie Shirin David und Summer Cem auf einer fetten Yacht, vor den Toren Dubais.

Das war vor Corona. Doch anstatt sich während der Pandemie eine Auszeit von all dem Trubel zu gönnen, hat sich Farid mächtig ins Zeug gelegt und eine Menge Gutes getan. Für seine Anhänger und auch für Bedürftige. Für alle, deren Leben wohl nicht ganz so privilegiert ist wie das seine.

Schutzmasken für soziale Einrichtungen

So hat der Düsseldorfer per Instagram seine eigene Casting-Show ins Leben gerufen. Bei „das InsTalent“ messen sich zur Zeit die musikalisch Begabten unter seinen Anhängern. Wofür sie das Ganze machen, wissen sie bisher allerdings noch selber nicht. Der Gewinn soll eine Überraschung sein, so Farid. Doch Reichweite und Fame bekommen die Nachwuchstalente allemal.

Farid Bang über sein soziales Engagement und die Zeit während Corona

Foto: Memo Filiz

Doch es sind nicht nur die Fans, die dem Rapper am Herzen liegen. „Gemeinsam mit der Seite ‚CoronaMask24‘ haben wir zuletzt Schutzmasken an Bedürftige und Kinderheime in Düsseldorf geliefert“, so der 33-Jährige gegenüber klatsch-tratsch.de. „Das war eine geile Aktion“, schwärmte er im Interview.

Fleißig, wie immer

Anstatt die Arbeit seinen Begleitern zu überlassen, hat der „100 Bars“-Interpret höchstpersönlich dabei geholfen, die Kartons zu schleppen. Bis vor die Türen der Einrichtungen, wo die Masken dankend in Empfang genommen wurden.

Immerhin konnte er bei der Gelegenheit auch gleich ein Workout absolvieren. „Das Fitnessstudio vermisse ich derzeit schon am meisten“, so die Sportskanone. „Aber ich glaube, das sieht man mir auch an“, gesteht er selbstkritisch.

Er widmet sich seiner Religion

Wenn sich der Düsseldorfer nicht gerade für Fans oder Bedürftige einsetzt, widmet er sich derzeit seiner Religion. „Da ich Moslem bin, faste ich momentan“, erklärte der Künstler. Der Fastenmonat Ramadan geht in diesem Jahr noch bis zum 23. Mai. „Allerdings ist mein Rhythmus derzeit schon komisch. Meistens gehe ich erst zwischen 4 und 5 Uhr morgens schlafen.“

Und weiter: „Gegen 13 Uhr stehe ich dann wieder auf und faste weiter. Am Abend esse ich, trinke Kaffe und entspanne mich, um Kräfte zu sammeln.“ Mit denen er am nächsten Tag dann wieder einen positiven Teil zur Gesellschaft beiträgt.

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