30.03.2020 23:41 Uhr

„Promis unter Palmen“: Wer ist eigentlich diese Claudia Obert?

SAT.1

Sie ist schrill, schlüpfrig, schamlos und hat fast immer Schlagseite: die Rede ist von Claudia Obert. Ihres Zeichens selbst ernannte Millionärin und Mode-Ikone. Aktuell amüsiert uns die 58-Jährige Schnapsdrossel köstlich bei der Sat.1-Show “Promis unter Palmen” – doch: Wer ist eigentlich diese Claudia Obert?

Die einen kennen Claudia Obert aus diversen Trash-TV-Formaten, die anderen lernen sie gerade erst bei “Promis unter Palmen” kennen. Auch hier stellt sich die gebürtige Freiburgerin wieder einmal als steinreiche und suffselige Society-Lady mit viel Knatter und wenig Hemmungen vor. Aber von vorne.

Promis unter Palmen: Wer ist eigentlich diese Claudia Obert?

Starpress/Patrick Becher

Von der Sekretärin zur Selfmade-Millionärin

Eigentlich war Frau Obert Sekretärin. Bis sie ihr Schuhtick Ende der 80er in die Selbstständigkeit geführt hat. Warum nur für sich selbst direkt beim Lieferanten in Italien tonnenweise Nobel-Treter shoppen? Gesagt – getan: 1990 gründete sie ihr Modelabel “Lean Selling” und verkauft seitdem nicht nur Schuhe, sondern auch Mode und Accessoires in zwei Läden in Hamburg und Berlin. Plötzlich hatte die geborene Selbstdarstellerin eine Bühne: die Boutique. Doch Claudia wollte mehr.

Durchbruch dank Container

2013 endlich war es soweit: ProSieben wurde auf die Selfmade-Society-Sirene aufmerksam und besuchte sie in ihrem Schuhladen in Hamburg. Mit Lebensweisheiten wie „Life is a Party and no Campari no Party“ – katapultierte sich “La Obert” ins kollektive TV-Gedächtnis und sogar bis in Stefan Raabs berühmte “Nippelmixe” bei TVTotal.

Es folgten die Trash-TV-Standards wie “Das perfekte Promi Dinner” und “Promi Shopping Queen” auf Vox, doch der wirkliche Ritterschlag erfolgte 2017, als es für CLaudia in den Container ging. “Promi Big Brother” katapultierte die passionierte Promille-Freundin medial nach ganz oben – vor allem ihren obszönen Suff- und Sex-Geschichten sei dank. Legendär sind auch ich Läster-Attacken und Lebensweisheiten wie „When I fuck, I fuck“. Oder aber die kleinen Anekdoten aus ihrer bewegten Jugend: Als junge Frau soll sie einmal aus Versehen für Sex bezahlt worden sein. Und nachdem sie in einem Flugzeug gegenüber einer Stewardess handgreiflich wurde, habe die Polizei die Millionärin am Flughafen abgeführt.

Promis unter Palmen: Wer ist eigentlich diese Claudia Obert?

Starpress/Kay Kirchwitz

Anstossen auf Ibiza

Auch in anderen Lebensbereichen trägt die selbsternannte Fashionista, die sich in einem Atemzug mit Karl Lagerfeld nennt, gerne dick auf. Neben ihrer Trash-TV-Präsenz verkauft sie weiter erfolgreich Mode und sammelt angeblich Millionen an, die sie besonders gerne auf Ibiza mit anderen Promis im Schunkel-Schlepptau versäuft. Was man ihr allerdings lassen muss: Sie nimmt sich durchaus auch gerne selbst mal auf die Schippe – und ist sich für fast nichts zu schade. Ob sie nun schwerst haubitzig durchs Bild torkelt – oder sich von Richter Gnadenlos unters Kleid grapschen lässt.

Claudia zeigt immer klare Kante. Wenn es ihr bei „Promis unter Palmen“ zu dumm werden sollte, dann steht Plan B längst: „Normalerweise packe ich, wenn mir einer dumm kommt, mein Zeug, meine Kreditkarte, und ziehe weiter – gehe erst mal ordentlich einen bechern.“

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Schnapsselige Scheißegal-Laune

Bis dahin wird sie uns aber garantiert noch viele unvergessliche Trash-TV-Momente bescheren. Denn ihr Unterhaltungswert ist einfach grandios. Besonders dann, wenn sie eine so ebenbürtige Meckerziege und Läster-Schwester ihr Gegenüber nennen darf wie aktuell Désirée Nick. Die bleibt zwar meistens nüchtern, aber schon ab Folge zwei auch nicht mehr oberhalb der Gürtellinie des guten Geschmackes. Und genau da treffen sich zwei Profis auf Augenhöhe. La Nick setzt auf Klasse uns Stil der ewigen Ex-Ballerina.

Promis unter Palmen: Wer ist eigentlich diese Claudia Obert?

SAT.1/Richard Hübner

La Obert mehr auf große Klappe – aber durchaus was dahinter. Nervpotential nennt es der eine – Attitüde der andere. Und davon hat Claudia Obert – wie meist auch vom Blubberwasser – eher zu viel als zu wenig. Doch genau das macht sie so unterhaltsam. Sie zelebriert ihre “schnapsselige und spreizbeinige Scheißegal-Laune”, wie der “Spiegel” schreibt – weil sie es kann. Und wir gucken weiterhin liebend gerne dabei zu. Fremdscham inbegriffen!

(SKy)

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