60 kuriose Fakten über James Bond, die jeden überraschen werden

55 Fakten über James Bond
55 Fakten über James Bond

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01.10.2021 20:38 Uhr

Seit heute läuft der neue James Bond Film "Keine Zeit zu Sterben" in den Kinos. Nächstes Jahr feiert James Bond 60-Jähirges Jubiläum.

Das haben wir schon heute zum Anlass genommen, um 60 spannende Fakten über James Bond rauszusuchen, die auch den treusten Bond-Fan überraschen werden.

Fakt 1 bis 10: James Bond kommt aus dem Ruhrpott

1. Daniel Craig ist mit einer Körpergroße von 1,78 Meter der kleinste Bond aller Zeiten. Alle anderen Bond-Darsteller waren zwischen 1,85 und 1,87 Meter groß

2. „Spectre“ (2015) ist der teuerste Bond-Film aller Zeiten mit glatten 350 Millionen Dollar! 400 Crew-Mitglieder, 2.000 Statisten und satte 240 Drehtage

3. Der Erfinder von James Bond, Ian Fleming (1908 – 1964), hat sogar in einem der Bond-Filme mitgespielt. In „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963) hatte er einen Gastauftritt als Zuggast

4. „Goldeneye“ (1995) war der erste Bond-Streifen mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle und gilt als einer der wichtigsten Filme der Reihe. Goldeneye ist eigentlich ein Anwesen auf Jamaika ist, das dem Schriftsteller und Bond-Vater Ian Fleming gehört. Dort schrieb er 14 Romane

5. Für die Eröffnungssequenz von „Skyfall“ (2012) fertigte der Modedesigner Tom Ford insgesamt 85 Versionen des Bond-Anzugs – für Daniel Craig, die Stuntmänner und fast jede einzelne Szene an

6. Der Aston Martin DBS lässt nicht nur die Herzen von Auto-Fans höher schlagen und gilt als Bond-Auto, sondern hält auch dank des Stunts in „Casino Royal“(2006), bei dem sich das Auto siebenmal überschlägt, auch einen Weltrekord

7. Drei von vier Frauen, mit denen James Bond ein Techtelmechtel hatte, versuchten, ihn umzubringen.

8. Roger Moore (1927 – 2017) hatte ein Double für alle Szenen, in denen Bond rennt, weil er fand, dass seine Art zu rennen dämlich aussah

9. James Bond wurde am 11. November 1920 in Bochum-Wattenscheid geboren

10. Die Eltern von Bond sind bei einem Ski-Unfall ums Leben gekommen, als er noch ein Kind war

60 Fakten über James Bond

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Fakt 11 bis 20: Bond-Erfinder mochte Sean Connery nicht

11. Für James Bond gibt es ein reales Vorbild: Der Spion Wilfried „Biffy“ Dunderdale  (Deckname „John Geene“, 1899 – 1990). Er war ein MI6-Mann in Paris, mit dem Ian Fleming befreundet war. Seine Geschichten waren die Grundlage für viele Bond-Romane

12. Während der Schlägerei im Krankenwagen im Film „Moonraker“ (1979) reißt Lois Chiles seinem Schaupielkollegen Guy di Rigo nicht nur – wie eigentlich geplant – die Kunsthaare, sondern auch die echten mit aus

13. Roger Moore und Carole Bouquet mussten in „In tödlicher Mission“ (1981) nie wirklich unter Wasser drehen – Bouquet konnte nicht tauchen und so wurden die Unterwasseraufnahmen im Studio gedreht

14. Der Schurke Renard in „Die Welt ist nicht genug“ (1999) sollte ursprünglich von Musiker Meat Loaf gespielt werden. Der lehnte die Rolle aber ab

15. In „Skyfall“ (2012) sollte Daniel Craigs Bart echt sein. Weil die Szenen aber nicht in chronologischer Reihenfolge gedreht wurden, musste ein genauer Zeitplan erstellt werden, um in jeder Szene die passende Bartgröße sicherzustellen

16. Für den Bond-Film „Keine Zeit zum Sterben“ (2021) drehte Regisseur Cary Fukanaga gleich drei alternative Enden, damit im Vorfeld unklar bleibt, welches das richtige ist

17. George Lazenby ging zum selben Friseur wie Sean Connery (1930 – 2020), damit er die exakt gleiche Frisur haben kann

18. Sean Connery war nicht der Erste, der auf der Leinwand als Bond-Darsteller zu sehen war. Der Stuntman Bob Simmons war im berühmten Vorspann, der sogenannten Gunbarrel-Sequenz, durch den Lauf einer Pistole zu sehen

19. „Skyfall“ (2012) war der bisher erfolgreichste James-Bond-Film aller Zeiten

20. Bond-Autor Ian Fleming mochte Sean Connery anfangs nicht, letztendlich hat er ihn dann doch überzeugt

60 Fakten über James Bond

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Fakt 21 bis 30: Der kürzeste Film ging 106 Minuten

21. Der Großvater von Dwayne „The Rock“ Johnson spielte bei in „Man lebt nur zweimal“ (1967)  als Gehilfe von Bösewicht Osato mit

22. Toyota produzierte für Sean Connery ein eigenes Auto. In „Man lebt nur zweimal“(1967) hat Toyota extra zwei Autos (Typ 2000 GT) für Bond-Darsteller Sean Connery angefertigt

23. Daniel Craigs Charakter als James Bond konsumierte am meisten Alkohol

24. 370 Menschen sind durch James Bond in allen Filmen gestorben

25. James Bond fährt am liebsten Aston Martin. Die Automarke wird als Produktplatzierung in den Filmen gelistet

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Aston Martin V8 Vantage bei der Weltpremiere von "Keine Zeit zum Sterben"

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26. Daniel Craig war zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 als James Bond an der Seite der Queen zu sehen.

27. „Ein Quantum Trost“ (2008) ist der kürzeste Film der Bond-Reihe. Mit 106 Minuten ist der Streifen „Ein Quantum Trost“ der kürzeste aus der Reihe

28. James Bond gilt zwar als „Womanizer“, doch war der Agent tatsächlich einmal kurz verheiratet. In „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ (1969)  geht er den Bund der Ehe mit der Contessa „Tracy“ di Vincenzo ein

29. Laut einer aktuellen Statistik ist Sean Connery immer noch der beliebteste Bond

30. Wer „Bond, James Bond“, sagt, muss auch „geschüttelt, nicht gerührt“, sagen. Doch in „Casino Royale“ (2006), dem ersten Film von Daniel Craig in seiner 007-Rolle, ändert Craig dieses Prinzip:„Einen Wodka-Martini bitte“, bestellt Craigs Bond. „Geschüttelt oder gerührt“, fragt der Barangestellte. „Sehe ich so aus, als würde mich das interessieren?“, antwortet Bond

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Fakt 31 bis 40: So entstand James Bond

31. Autor Ian Fleming hat genau festgeschrieben, wie der Lieblingsdrink von Bond zu mixen ist: 1 Maß Wodka, 1/2 Maß Kina Lillet sowie 3 Maß Gordon‘s. Natürlich geschüttelt und nicht gerührt

32. Daniel Craig hatte im Film „Casino Royale“ 2006 zum ersten Mal einen Aufritt als gefährlicher Spion des MI6

33- Bond hat seine Existenz den Heiratsplänen vn Erdinder Ian Helmig zu verdanken. Der Entschluss, sein Junggesellenleben aufzugeben, habe ihn so nervös gemacht, dass er sich mit dem Schreiben ablenken wollte

34. Die längste Pause zwischen zwei James Bond filmen war die zwischen „Lizenz zum Töten“ (1989) und Golden Eye (1995)

35. Es gibt auch inoffizielle Bond-Filme, die es nie auf die Leinwand geschafft haben: „James Bond 007 – Sag niemals nie (1983)“, ein Remake von „Feuerball“ von 1965. „Casino Royale“ (1967), eine Parodie mit David Niven und „Casino Royale“ (1954), ein Fernsehfilm mit Barry Nelson als James Bond.

36. Als der deutsche Schauspieler Götz Otto für „James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie“ (1997) gecastet wurde, bekam er 20 Sekunden Zeit, um sich vorzustellen. Er schaffte es in fünf Sekunden, und zwar mit dem Satz: „Ich bin groß, ich bin böse und ich bin Deutscher!“

37. Die Krawatte, die Bond bei der Motorradverfolgungsjagd in „Skyfall“ (2012) trägt, musste mit einem Gewicht beschwert werden. Sonst hätte der Fahrtwind sie Daniel Craig dauernd ins Gesicht geweht

38. Als Sean Connery für „Goldfinger“ (1964) vor der Kamera stand, war er mit Diane Cilento verheiratet. Weil er seinen Ehering nicht abnehmen wollte, trug er bei den Dreharbeiten an der Stelle immer eine fleischfarbene Bandage

39. Während der Dreharbeiten zu „Ein Quantum Trost“(2008) im schwül-heißen Colon in Panama trank die Crew über 1000 Flaschen Wasser am Tag

40. Beim „Skyfall“ (2012) -Dreh auf den Straßen von Istanbul wurde klebrige Cola auf der Fahrbahn versprüht – damit die Motorräder bei der Verfolgungsjagd nicht wegrutschen

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Fakt 41 bis 50: Dieser Bond war privat vegan

41. Wie kam Ian Fleming eigentlich auf den Namen James Bond? Fleming liebte es, Vögel zu beobachten. Zu seinen Lieblingsbüchern zählte „Birds Of The West Indies“. Der Ornithologe, der das Buch geschrieben hatte, hieß James Bond

42. Eigentlich hatte Sean Connery nach fünf James Bond-Filmen genug von dem Geheimagenten. Connery sagte für die Dreharbeiten 1971 von Diamantenfieber nur zu, um seinen Scottish International Educational Trust abzusichern

43. „Dann werde ich das Weißbrot weglassen”, antwortete Bond 1983 in dem Film „Sag niemals nie“ (1984) auf den Hinweis des Arztes, der Geheimagent würde zu viele Martinis, zu viel rohes Fleisch und Weißbrot zu sich nehmen. Privat hingegen lebte  Sean Connery in seinen letzten Jahren vegan

44. Der Schriftsteller Ian Fleming, der die Bond-Figur erfand, schrieb 14 Bond-Romane und neun Kurzgeschichten. Nach seinem Tod wurde die Bond-Serie von anderen Schriftstellern weitergeführt

45. Die älteste Bond-Lady war Monica Belucci. Sie ist mit ihren 50 Jahren sogar um drei Jahre älter als James-Bond-Darsteller Daniel Craig

46- Das erste Bondgirl Ursula Andress wurde in der englischen Version von Nikki van der Zyl synchronisiert, weil Andress‘ schweizer Akzent zu stark war

47. Mie Hama, die „Kissy Suzuki“ in „Man lebt nur zweimal“ (1967) spielte, wurde beim Casting gesagt, ihr Englisch sei nicht gut genug für die Rolle. Sie drohte daraufhin sich aus dem Fenster zu schmeißen. Letztlich hat man sich dann doch für die impulsive Schauspielerin entschieden

48. Das Motto der Familie Bond lautete: „Die Welt ist nicht genug“

49. In „Die Welt ist nicht genug“ (1999) hängen an einer Bürowand vom russischen Geheimdienst die Bilder von ehemaligen Bond-Girls

50. Maud Adams tauchte als einziges Bond-Girl in zwei Filmen auf

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Fakt 51 bis 60: In einem Kino läuft Bond bis heute jeden Abend

51. Die von Roger Moore im Film „Leben und sterben lassen“ (1973) getragene Rolex Submariner wurde 2011 im Genfer Auktionshaus für umgerechnet 150.000 Euro verkauft

52. Die ersten Dreharbeiten für einen Bond-Kinofilm starteten 1962 auf Jamaika

53. Das 007-Logo stammt von einem amerikanischen Designer namens Joseph Caroff

54. Der Darsteller, der am häufigsten in den Bond-Filmen zu sehen ist, ist kein Bond-Schauspieler sondern „Q“ – der ewig treue Tüftler des MI6. In 17 Filmen und in mehr als 30 Jahren wurde dieser Charakter von nur einem Schauspieler verkörpert: Desmond Llewelyn (1914 – 1999)

55. Die James-Bond-Figur von Sean Connery gilt heute als Vergewaltiger, sagte der Regisseur Cary Fukunaga. So ist in „Feuerball“ (1965) zu sehen, wie Bond eine Chiropraktikerin gegen ihren Willen küsst und sie später zu Sex drängt

56. Craig konnte vor seinem Bond-Antritt überhaupt nicht pokern, darum musste er vor dem Dreh noch die Spielregeln lernen und bekam Nachhilfe, um in den entsprechenden Szenen glaubwürdig zu erscheinen

57. Das jüngste Bondgirl war das irische Model Alison Doody (geb 1966), mit süßes 18 Jahre gab sie in  „James Bond 007 – Im Angesicht des Todes“ (1985) die eiskalte Killerin Jenny Flex

58. In dem Film „Spectre“ im Jahr 2015 wurden satte 17 Produkte versteckt beworben

59. „Keine Zeit zum Sterben“ (2021) ist mit 163 Minuten der längste Bond-Film

60. Im indischen Kino Guardian erwies sich „Octopussy“ von 1983 als besonderer Dauerbrenner. In Udiapur läuft der Film bis heute jeden Abend.