Survival-Thriller„Fall“ ist nix für Leute mit Höhenangst: Hoch geht’s immer, runter nimmer

Fall
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© Lionsgate

Bea JanskyBea Jansky | 18.09.2022, 20:45 Uhr

Der schwindelerregende Thriller „Fall“ wird jetzt schon von Fans des "Survival-Movie"-Genres gefeiert. Was macht den Streifen denn so so besonders? Die Höhe des Hauptdarstellers.

Wird dieser Film der nächste Kinohit? Fans von „Survival-Thriller“ dürfen sich schon mal „vorfreuen“: „Fall“, ein Kinofilm, der bereits Mitte August 2022 in den USA veröffentlicht wurde, hat einen ziemlich ungewöhnlichen Plot. Und der ist ultraspannend!

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Darum geht’s in „Fall“

Becky (Grace Caroline Currey) klettert leidenschaftlich gern. Als sie eines Tages mit ihrem Ehemann auf Klettertour geht, stirbt er durch einen tragischen Unfall. Über diesen Verlust ist die Brünette selbst ein Jahr später nicht hinweg – seither war sie auch nicht mehr klettern. Bis ihre Freundin Hunter (Virginia Gardner) ermutigt, sich ihren Ängsten zu stellen. Sie selbst ist ja YouTuberin und veröffentlicht ziemlich angstfrei extreme Stunts. Höhe – für sie bislang kein Problem.

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Daher die Idee für die Freundin: Hunter schlägt vor, auf einen 600 Meter hohen, längst verlassenen Funkturm in der Wüste zu klettern. Dort könnte Becky auch die Asche ihres verstorbenen Ehemanns verstreuen. So weit, so gut – in der Theorie.

Becky lässt sich jedenfalls überzeugen und die beiden Freundinnen setzen ihren Plan in die Tat um. Als Hunter bereits die Spitze des Turmes erreicht hat, ist Becky noch kurz davor. Dabei löst sich eine rostige Schraube und die Leiter, auf der sie hochgeklettert sind, bricht weg – war ja klar. Und nun?

Die Frauen können sich zwar auf eine kleine Plattform ganz oben retten, aber mehr auch nicht: Denn die Handys funktionieren nicht. Übrig bleibt also nur ein 15 Meter langes Seil. Für den Abstieg.

„Fall“ mit überwiegend positiven Reaktionen

Die renomierte britische Tageszeitung „The Guardian“ gab dem Film jedenfalls vier von fünf Sternen. Trotz des geringen Budgets soll der Film nämlich sehr real und glaubwürdig wirken. Ein deutscher Verleiher und Kinostart ist leider noch nicht bekannt.

Übrigens: „Fall“ ist quasi das Gegenstück zum Kinohit „47 Meters Down“ von 2016. Da tauchen zwei Mädels in einem Käfig zur Beobachtung von Weißen Haien ab. Allerdings reißt das Seil, an dem der Käfig aufgehangen ist. Wie also wieder nach oben kommen?

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Furchteinflößender Thriller mit großartigen Spezialeffekten“

Bei „Rotten Tomatoes“, der Filmwebseite mit Zuschauier-Rezensionen, gibt’s überwiegend Lob für die Story und die Umsetzung. Hier ein paar Auszüge.

„Mit schwindelerregenden Stunts und starken Leistungen ist ‚Fall‘ ein Thriller für die meisten von uns, aber ein Horrorfilm für Akrophobiker.“

„Ein wirklich furchteinflößender Thriller, der dank der geschickten Regie, der großartigen Spezialeffekte und dem explosiven Duo Currey und Gardner wahrhaft schwindelerregende Höhen erreicht.“

„Bei einigen – oder sogar den meisten – Szenen wird einem absolut schwindlig und ein wenig übel, was in diesem Fall ein Zeichen für Manns Talent hinter der Kamera ist.“

„Auf halbem Weg zwischen einem Katastrophenfilm, Survival-Horror und sogar einem Thriller ist das Thema von ‚Fall‘ so unglaubwürdig, dass sie trotzdem absolut unwiderstehlich ist.“

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Weitere Gänsehaut-Filme für Leute mit Höhenangst

„The Walk“ (2015)
„Nordwand“ (2008)
„Everest“ (2015)
„Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ (2012)
„Skyscraper“ (2018)
„Cerro Torre- Nicht den Hauch einer Chance“ (2013)
„High Lane – Schau nicht nach unten“ (2009)