Alle Männer gleich?Neuer Horrorfilm „Men“: Der Kinohit aus Großbritannien

Isabell KilianIsabell Kilian | 21.07.2022, 21:00 Uhr
Men-Mann mit Maske
Men-Mann mit Maske

Foto: Men Film Rights LLC./Koch Films/Kevin Baker

Mit „Men“ hat Regisseur Alex Garland ein neues Horror-Meisterwerk auf die Leinwand gebracht. Dabei überrascht der neue Science-Fiction-Horrorfilm mit Jessie Buckley mit einem besonderen Element.

Mit dem Horror-Klassiker „28 Days Later“, dem Science-Fiction-Thriller „Ex Machina“ und der Netflix-Produktion „Auslöschung“ konnte sich der britische Regisseur Alex Garland (52) längst in die Herzen von Horror-Fans kämpfen. Nun hat gibt es einen neuen Streifen des Visionärs zu erleben: Seit heute läuft in deutschen Kinos der Film „Men“. Ein Mix aus Horror und Science Fiction.

Und er wartet mit einem besonderen stilistischen Mittel auf.

„Men“: Mehrere Männer, ein Schauspieler

In seinen 110 Minuten Länge erzählt der Science-Fiction- und Horror-Thriller „Men“ die Geschichte von Harper Marlowe – mit Schauspielerin Jessie Buckley (32, „Chernobyl“) in der Hauptrolle. Harper macht nach dem Tod ihres Ex-Mannes alleine Urlaub auf dem englischen Land und wird dort von seltsamen Männern gestört.

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Der Gag der Besetzung: Alle Männer, denen Harper begegnet, werden von demselben Schauspieler dargestellt, Rory Kinnear (44, „Black Mirror“, „James Bond 007“), wie beispielsweise der Einheimischen Geoffrey, der ihr eine Ferienwohnung vermietet.

Men-Mann nackt
„Men“ hebt Horrorfilme auf ein neues Level: Mit eindrucksvollen Bildern, sorgt er für viel Nervenkitzel.

Foto: Men Film Rights LLC./Koch Films/Kevin Baker


Darum geht’s in „Men“

Die Handlung ausführlich erzählt: Nach einem traumatischen Erlebnis fährt Harper (Jessie Buckley) allein in die idyllische englische Landschaft, um dort Ruhe und Erholung zu finden. In der dörflichen Abgeschiedenheit trifft sie auf eine sonderbare Herrenrunde, die sie gastfreundlich, aber mit schrägen Untertönen aufnimmt.

Doch jemand scheint Harper zu verfolgen, ihr aus den umliegenden Wäldern aufzulauern. Aus Harpers Unbehagen entwickelt sich ein grimmiger Alptraum, genährt von ihren Erinnerungen und ihren dunkelsten Ängsten…

Men-Harper Marlowe
Harper Marlowe, gespielt von Jessie Buckley, will nach dem Tod ihres Mannes eigentlich nur ihren Frieden..

Foto: Men Film Rights LLC./Koch Films/Kevin Baker

Untermalt wird die dichte Inszenierung mit blutigen, verstörenden aber gleichzeitig künstlerischen Bildern. „Men“ ist in kleines, kongeniales Meisterwerk, das mit seiner Atmosphäre überzeugt. Allein der Trailer versetzt in enorme Anspannung und Neugier, ohne dabei zu viel zu verraten.

Fünfter Platz an den Kinokassen

Nicht nur Protagonistin Harper Marlow muss Nervenfolter ertragen, auch dem Zuschauer sind eiskalte Rücken-Schauer garantiert. Ein Kino-Besuch lohnt sich, schließlich spielte „Men“ in den USA und Kanada an seinem Eröffnungswochenende im Mai 3,3 Millionen Dollar 2.212 Kinosälen ein und belegte damit den fünften Platz an den Kinokassen.

An seinem zweiten Wochenende spielte der Horror-Streifen 1,2 Millionen Dollar ein und belegte damit den neunten Platz, bevor er an seinem dritten Wochenende aus den Top Ten der Kinokassen herausfiel. Also Baldrian eingepackt und ab ins Kino!