„Squid Game“: YouTuber baut Set originalgetreu nach – und veranstaltet Turnier

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 16.11.2021, 22:36 Uhr

IMAGO/ZUMA Wire/Netflix

„Squid Game“ in real life: Ein bekannter YouTuber investierte Millionen in den originalgetreuen Nachbau des Sets — und veranstaltet ein Tournament.

Wer immer schon mal Teilnehmer von „Squid Game“ werden wollte, sollte sich bei „Mr. Beast“ melden. Der bekannte YouTuber lässt die immens erfolgreiche koreanische Serie nämlich Wirklichkeit werden — mit einem originalgetreuen Set und sogar einem Turnier mit ordentlich Preisgeld.

So lief der Bau des Sets ab…

Auf Twitter konnte man den Bau des Sets mitverfolgen. „Die Squid-Game-Sets werden schön langsam! Ich wünsche den 456 Teilnehmern nächste Woche viel Glück“, schrieb er am 4. November 2021 (die Spiele fanden bislang noch nicht statt).

Am 7. November gab „Mr. Beast“ auf Twitter ein weiteres Update über den Baustatus. „Der Nachbau von Squid Games kostet mehr, als ich dachte, aber ich bin zu tief drin, um jetzt aufzuhören lol“, schrieb er. Im Video zu sehen: Eine große Halle, in der Bauarbeiten stattfinden — offensichtlich nimmt es der YouTuber wirklich ernst mit den Dimensionen.

… und so sieht das Endergebnis aus

Am 13. November 2021 verkündete „Mr. Beast“ dann stolz: „Ich habe jetzt jedes Spiel von Squid Game in echt nachgebaut“ — und zeigte sein Werk in einem Twitter-Video. Das Ergebnis ist gleichermaßen verrückt, großartig und beklemmend — denn die Originalschauplätze, von den Schlafbaracken bis zu den Spielstätten, wurden tatsächlich verblüffend originalgetreu rekonstruiert!

Die Sache mit dem Tournament

Dass dieser Spaß nicht ganz günstig war, ist keine Überraschung: Zwei Millionen Dollar hat der YouTuber laut eigenen Angaben in den Bau investiert. Damit nicht genug: Weil er auch das „Squid Game“-Tournament nachspielen möchte, lässt er noch mal 1,5 Millionen Dollar an Preisgeldern springen. Im Unterschied zur Serie, in der die Verlierer des Spiels getötet werden, kommen die Verlierer hier wohl definitiv besser weg — und bekommen möglicherweise ebenfalls einen Teil des Preisgeldes. Das bleibt aber Spekulation, denn Details zum Turnier gibt es noch keine.