Anke Engelkes Tochter und Söhne: So streng ist der Ladykracher als Mutter

Entertainerin und Mutter: So streng wurden Anke Engelkes Tochter und Söhne erzogen
Entertainerin und Mutter: So streng wurden Anke Engelkes Tochter und Söhne erzogen

Foto: IMAGO / Future Image

01.10.2021 16:41 Uhr

Auf der Bühne und vor der Kamera zeigt Anke Engelke sich stets offen und schamlos, doch wenn es um ihr Privatsphäre und ihre Kinder geht, bevorzugt die Komikerin Diskretion. Ihrem Nachwuchs möchte die alleinerziehende Mutter trotz ihrer großen Bekanntheit nämlich ein möglichst normales Leben bieten können – auch wenn diese teilweise ganz andere Pläne haben!

Anke Engelke selbst ist schon mit nur 12 Jahren ins Showbusiness eingestiegen: Damals moderierte die in Kanada geborene Entertainerin die Radio-Kindersendung „Moment mal“. Daher weiß sie ganz genau, wie es ist, als Kind dem Rampenlicht ausgesetzt zu sein – ein Alltag, den sie sich für ihre drei Kinder scheinbar nicht wünscht. Anke Engelkes Kinder haben sich den Beruf ihrer Mutter schließlich nicht ausgesucht, betont sie immer wieder.

Anke Engelkes ältestes Kind: Tochter Emma Grimm

Durch ihre Zusammenarbeit in der Band Fred Kellner und die famosen Soulsisters lernt Anke Engelke den Musiker Andreas Grimm kennen, der später auch für die Musik in ihren Shows wie „Das Wochenprogramm“ und „Ladykracher“ zuständig ist. Im Jahr 1994 gibt Anke Engelke dem Keyboarder das Jawort, knapp zwei Jahre später kommt ihr ältestes Kind, Tochter Emma Grimm in Köln zur Welt. Die Ehe zerbricht jedoch schon wenige Jahre danach.

Die Tochter von Anke Engelke tritt früh in ihre Fußstapfen

Obwohl Anke Engelke ihre Kinder und das gemeinsame Zusammenleben privat hält, hat Emma schon früh beschlossen, einen ähnlichen Weg wie ihre berühmte Mutter einzuschlagen. Im zarten Alter von 9 Jahren übernimmt die Tochter von Anke Engelke ihren ersten Job als Synchronsprecherin in der Serie „Doctor Who“ und besucht neben der Schule noch die Kölner Schauspielschule TASK. Danach folgen zwei weitere Engagements als Synchronsprecherin bevor sie in „Stolberg“ und neben Anke Engelkes „LOL – Last One Laughing“-Kollegin Annette Frier in „Danni Lowinski“ ihre ersten Schauspielrollen ergattern konnte.

Nach ihrem Abitur wurde es jedoch ruhiger um Emma Grimm. Die Tochter von Anke Engelke beschloss, sich vorerst auf ihr Studium in Medienwissenschaften an der Universität zu Köln zu konzentrieren. Seitdem war sie nicht mehr als Schauspielerin oder Synchronsprecherin aktiv.

Emma machte Anke Engelke zur stolzen Oma

Seit Beginn ihres Studiums hat Anke Engelkes Tochter sich aus der Öffentlichkeit herausgezogen und ihrem Privatleben gewidmet. Ob sie auf ihre früheren Erfolge aufbauen möchte und erneut als Schauspielerin oder Synchronsprecherin arbeiten möchte, ist nicht bekannt. Doch Emma Grimm ist inzwischen lange kein Kind mehr und sogar selbst zweifache Mutter – was Anke Engelke zur wohl lustigsten Oma Deutschlands macht.

Lasse und Aaron Fischer – Über die Söhne ist kaum etwas bekannt

Im Jahr 2005 tritt Anke Engelke an ihrem 40. Geburtstag ein zweites Mal vor den Altar, um Claus Fischer zu heiraten, dessen Nachnamen sie trotz der Scheidung einige Jahre später bis heute noch trägt. Im selben Jahr wird ihr gemeinsamer Sohn Lasse geboren, im Jahr 2009 folgt dann Nesthäkchen Aaron. Seit der Trennung von dem Musiker ist Anke Engelke alleinerziehende Mutter und scheint als erfolgreiche Single-Frau durchs Leben zu gehen.

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Anke Engelke mit damaligem Ehemann und Vater ihrer beiden Söhne Claus Fischer beim Deutschen Comedy Preis 2006

Foto: IMAGO / Eventpress

Ihre beiden Kinder aus zweiter Ehe scheinen weniger Interesse an einer Karriere im Rampenlicht zu haben als ihre ältere Halbschwester. Anke Engelkes älterer Sohn Lasse ist besonders sportlich unterwegs: Seit seinem achten Lebensjahr ist er im Leichtathletik-Verein seiner Heimatstadt Engelskirchen aktiv und hat regelmäßig an Wettkämpfen teilgenommen. Über das jüngste Kind von Anke Engelke, Aaron, ist so gut wie nichts öffentlich bekannt.

Kaum zu glauben: So streng ist die lustigste Frau Deutschlands als Mutter

Und: Anke Engelke ist Team streng, wenn es um Erziehung geht. Im Interview mit der „Brigitte“ verrät sie sogar, dass sie sich rückblickend manchmal mehr Strenge von ihren Eltern gewünscht hätte. Dass diese sie als Kind nicht dazu zwangen, weiter das Klavierspielen zu lernen, findet Anke Engelke heute schade. Vermutlich ist genau dies der Grund, warum die Komikerin bei ihren eigenen Kindern besonders auf Disziplin und Ordnung achtet.

Ferngesehen wird in Begleitung und in kleinen Stücken geschaut und der Nachwuchs hat am iPad nichts zu suchen – was den Medienkonsum von Kindern betrifft, ist Anke Engelke, die übrigens seit einiger Zeit vegan lebt, kompromisslos. Gegenüber der „Brigitte“ erklärt sie, dass Fernsehen und das Internet verstumpfen lässt, wenn sie es nicht verstehen und man mit ihnen darüber spricht.

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Photocall mit Anke Engelke und Kindern des Elisabeth Stifts anlässlich des Kinostarts von „Findet Nemo“ in Berlin (2013)

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Hobby-Lehrerin Engelke: Standpauke von „der Frau aus dem Fernsehen“

Dass Anke Engelke früher Lehrerin werden wollte, zeigt sich bis heute noch in ihrem Umgang mit Kindern. Denn wer sich nicht benimmt, wird gerne mal von der Wahlkölnerin zurechtgewiesen – und das gilt nicht nur für ihre eigenen Kinder. Das sympathische Multitalent hat sogar bis zur Zwischenprüfung Pädagogik und Sprachen studiert. Auch bei ihren Kinder-Führungen durch die Bonner Kunsthalle oder zufällig auf der Straße spricht sie negativ auffallende Kinder und Jugendliche gerne auf ihr Verhalten an, das sieht Anke Engelke als ihren Auftrag: „Die müssen dann erst mal damit klarkommen, dass das die Frau aus dem Fernsehen war, die sie da eben angesprochen hat.“

Wer jetzt denkt, Anke Engelke wäre nicht kinderlieb, hat sich gewaltig getäuscht: Die jüngeren Generationen liegen der Entertainerin besonders am Herzen, wie sie im Interview mit „Brigitte“ verriet: „Man muss sich einfach klarmachen: Kinder sind die besseren Menschen. Die lügen schlechter, die haben noch nichts falsch gemacht. Wir Erwachsenen aber schon ganz viel.“

(SR)