Mutter-Tochter-Konflikt?Leni Klum: Warum sie Heidis Model-Pläne gar nicht so ernst nimmt

Leni Klum lacht auf dem roten Teppich
Leni Klum lacht selten auf den roten Teppichen, dabei ist sie privat scheinbar ein fröhlicher Mensch.

Foto: IMAGO/ APress

Redaktion KuTRedaktion KuT | 24.05.2022, 14:58 Uhr

Sie ist jung, sie ist schön und sie braucht kein Geld: Leni Klum ist in einer guten Ausgangsposition, um ebenso erfolgreich zu werden wie ihre Mutter Heidi. Doch will sie das überhaupt?

Den Karrierestart macht Leni Klum niemand so schnell nach: von null auf das „Vogue“-Cover, von dem andere Models ein Leben lang träumen und es doch nie erreichen. Das verdankt die kalifornische Schönheit natürlich nur ihrer Mutter, Heidi Klum. Und die scheint eine genaue Vorstellung davon zu haben, wie ihre Tochter zum Topmodel wird – mit und ohne GNTM.

Mutter macht’s möglich

Doch damit steht die GNTM-Alleinherrscherin irgendwie allein da. Erst vor wenigen Tagen ließ sich MGM-Modelagent Marco Sinervo darüber aus, dass Leni Klum gar nicht das Potential dazu habe, ein Model zu sein: viel zu klein und viel zu wenig Personality. Ups, das sieht Heidi Klum anders – als Mutter und als erfahrenes Model. Doch was sagt eigentlich Leni Klum dazu, dass alle über ihre Zukunft diskutieren?

Modelagent Marco Sinervo fällt knallhartes Urteil über Klein-Leni

Leni Klum ist ein ganz normales 18-jähriges Mädchen, das am liebsten ihre gesamte Zeit mit ihrem Freund, Aris Rachevsky (19) verbringen würde. Ihre Instagram-Storys drehen sich um Partys, Konzerte, Zeit zu zweit und natürlich auch mal um ihre Model-Jobs. Das sind bisher nur wenige, dafür können sich die Kundennamen sehen lassen. Von Dolce & Gabbana über Dior bis Deichmann.



Auszug: New York statt Los Angeles

Wenn man Leni Klum nach ihren Zukunftsplänen fragt, erzählt sie mit Begeisterung, dass sie bald aufs College gehen wird. Sie will Innenarchitektin werden und am liebsten in New York leben. Ja, das Modeln ist für sie nur ein Wochenendvergnügen, das sie mit Disneyland gleichsetzt. Das klingt nicht nach ehrgeizigen Karriereplänen auf dem Laufsteg, eher ein Nice-to-Have als ein Plan A.

Wie viel Heidi Klum steckt also in Lenis Berufsziel „Model“? Davon abgesehen, dass Heidi Klum gut befreundet sein soll mit und Stefano Gabbana (59) und Domenico Dolce (63), dass Deichmann offizieller Partner von GNTM war und Heidi Klum sich gern in Dior präsentiert, scheint sich die große Modewelt noch zu wenig für Klein-Leni zu interessieren. Es sieht so aus, als wäre Heidi treibende Kraft und Job-Beschafferin in einem.

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GNTM ist nichts für Leni Klum

Auch für die geplante Nachfolge bei „Germany’s Next Topmodel“ kann sich bisher niemand außer Heidi Klum begeistern. Leni Klum hat gar nicht das Auftreten, um die Show zu leiten. Außerdem ist sie kaum älter als die Bewerberinnen und, was schwerer wiegt, sie hat fast ebenso wenig Ahnung von dem Business wie die Schülerinnen, Studentinnen, Friseurinnen und wer sonst noch versucht, über GNTM berühmt zu werden. Beim diesjährigen Halbfinale nahm Leni Klum die Show als großen Spaß. Mehr nicht.

Im GNTM-Interview sagt Leni Klum: „Meine Mama hat mir immer wieder gesagt, dass ich an mich selbst glauben soll – ganz egal, was passiert. Dass ich negative oder gar verletzende Kommentare, die Leute über mich sagen, nicht auf mich wirken lassen soll.“ Das sind wichtige Tipps. Als dritte Weisheit hat sie hoffentlich mit auf den Weg bekommen, dass sie das machen sollte, was ihr gefällt.



Heidi Klum lebt wie Pippi Langstrumpf

Auf die Frage, welche Projekt nun anstehen, sagt sie ganz klar: „Ich werde im August mit dem College beginnen und könnte nicht aufgeregter sein. Ich freue mich auf mein neues Kapitel und auf die Zukunft.“ Da bleiben dann wieder nur die Wochenenden für Model-Jobs. Das klingt nicht nach einer ehrgeizigen Topmodel-Anwärterin, sondern nach einer künftigen Innenarchitektin, die als erstes bei Mutter Heidi Klum Stil reinbringen will. Die soll laut Leni Klum nämlich hausen wie Pippi Langstrumpf: im bunten Chaos.