Promis, die sich mit Beauty-OPs die Karriere versauten (2)

Promis, die sich mit Beauty-OPs die Karriere versauten (Teil 2)
Promis, die sich mit Beauty-OPs die Karriere versauten (Teil 2)

Fotos: IMAGO / Allstar & Starface & ZUMA Wire & Picturelux

14.08.2021 18:40 Uhr

Gerade die Promi-Welt scheint voll von operierten Gesichtern und Körpern. Dass das den einen oder anderen auch schon die Karriere kostete, beweist neben Jennifer Grey, Mickey Rourke und Co. auch „Bridget Jones"-Darstellerin Renée Zellweger.

Die Schauspielerin hatte von 2010 bis 2016 nicht eine einzige Filmrolle. Als sie zwischenzeitlich 2014, nach vier Jahren Anonymität, weder aus der Versenkung auftauchte, waren die Leute in großer Aufruhr. Einerseits große Freude, doch andererseits warf ihr Gesicht Fragen auf.

Renée Zellweger: Promis, die sich mit Beauty-OPs die Karriere versauten (5)
Renée Zellweger früher und heute

Foto: Sheri Determan/WENN.com

Renée Zellweger

Zwei plastische Chirurginnen, die Renée nicht behandelt haben, spekulierten gegenüber dem Portal ‚Radar Online‘ : „[…] Sieht aus, als hätte sie eine Operation am oberen Augenlid gehabt und anschließend Botox in die Stirn gespritzt bekommen. Sie scheint auch Wangenfüller zu haben und möglicherweise hat sie sich am unteren Teil des Gesichts Fettpolster entfernen lassen.“, so Dr. Sheila Nazarian.

Kollegin Dr. Susan Evans vermutete statt Wangenfüllern eher Implantate und sagte weiter, dass es aussähe, als hätte Zellweger auch ihre Nase korrigieren lassen. So bemerkte sie: „Ihre Nase ist schmaler und die Größe der Knolle auf ihrer Nase verkleinert.“ Nach diesen Spekulationen feierte Renée Zellweger dennoch Erfolg mit „Bridget Jones’s Baby“ und „Judy“, dennoch sieht man sie deutlich weniger als früher.

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Fotos: WENN.com

Nikki Cox

90er Sternchen Nikki Cox spielte in „Auf Schlimmer und Ewig” und „Norm”, war eine der heißesten Hollywood-Frauen. Gefolgt wurden die Paraderollen von ihrer eigenen Sitcom „Nikki”, die von 2000 bis 2002 ausgestrahlt wurde.

Von 2003 bis 2007 folgte eine feste Rolle in „Las Vegas”. Im Laufe der Jahre veränderte sich ihr Aussehen jedoch so dramatisch, dass die Quelle des Erfolgs versiegte. Seit 2009 arbeitet die einst erfolgreiche Schauspielerin hauptsächlich als Sprecherin – aufgrund ihrer neuen Optik.

Einfach übertrieben

Gegenüber dem Magazin „Radar Online“ sagte der eigens angefragte, plastische Chirurg Dr. Michael Fiorillo: „Sie scheint definitiv eine Art Füllstoff in ihren Wangen und Lippen zu haben.“ Doch es sieht eindeutig so aus, als hätte Nikki sich mehr als nur einmal unters Messer gelegt.

Der Experte glaubt das nicht „Meiner Meinung nach, handelt es sich hierbei nur um einen Eingriff. Es mag so aussehen, als hätte sie mehr machen lassen, weil es übertrieben ist.” Scheinbar war der Arzt einfach nicht besonders gut in dem was er da fabriziert hat, was für Nikkis Karriere im Aus endete.

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Foto: FayesVision/WENN.com

Melanie Griffith

Ihre Karriere erreichte 1988 mit ihrer Oscar-Nominierung für „Working Girl” ihren Höhepunkt. Doch unglücklicherweise begann sie etwa 1995 sich für Schönheitsoperationen zu begeistern.

Schon bald folgten Eingriffe an den Lippen und wahrscheinlich auch schon das erste Facelifting. Entgegen ihrer scheinbaren Erwartung, stellten diese Eingriffe ihre natürliche Schönheit aber nicht wieder her.

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Keinen Weg zurück

Das „Porter“-Magazin fragte Melanie Griffith einmal, ob ihr klar war, wie sehr sich ihre Operationen negativ auf ihre Hollywood-Karriere auswirkten, antwortete sie offen. „Nein, ich habe es nicht bemerkt, bis die Leute anfingen zu sagen: ‚Oh mein Gott, was hat sie getan?’“ ,sagte sie. „Ich war so verletzt. Ich ging zu einem anderen Arzt und er begann all das aufzulösen, was diese andere Ärztin mir angetan hatte. Hoffentlich sehe ich jetzt normaler aus.“

Doch die immer hyperkritischen Social-Media-Nutzer verschonten sie auch danach nicht. „Die meisten Leute sagen mir auch heute noch, dass ich schrecklich aussehe“, sagte sie 2012 in einem Interview mit dem Magazin ‘US-Weekly’. „Die Tweets, die ich bekomme, sind wirklich böse.“ Nochmal würde sich die heute 64-jährige wohl nicht für diese Eingriffe entscheiden.

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Foto: FayesVision /WENN.com

Meg Ryan

Die „Harry und Sally”-Darstellerin war einst Amerikas Liebling, bis man sie 2003 plötzlich komplett verändert sah, als sei sie eine andere Person. Verbunden mit der Auflösung ihrer Ehe mit Dennis Quaid, die Gerüchten zufolge aus ihrer Affäre mit Russell Crowe resultierte, und dass sie durch diese Veränderungen ihrem Image des „Mädchens von nebenan“ nicht mehr gerecht werden konnte, schadete ihrer Karriere erheblich.

Dr. Mark Youssef, ein plastischer Chirurg, der Ryan nicht behandelt hat, sagte gegenüber ‘Hollywood Life’ : „Das Offensichtlichste, was sie getan hat, ist eine Art Füllstoff oder Fetttransfer in ihre Wangen” Seine Begründung leuchtet ein: „Wenn sie lächelt, steigt all dieser Füllstoff nach oben und lässt ihre Augen kleiner aussehen. Das ist auch der Grund dafür, dass sie maskuliner aussieht. Die Platzierung des Volumens in ihren Wangen ist falsch.“

Die OP-Liste ist lang

Des weiteren stellte er eine Veränderung an der Nase der 57-jährigen fest. „Die Nasenspitze sieht kürzer aus, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sie eine Art Nasenkorrektur hatte. Es ist definitiv auch Volumen in ihren Lippen. Außerdem hat sie zu viel Botox in der Stirn”, fuhr Dr. Youssef fort. Doch vor allem sticht ihm eine gewaltige Veränderung an Meg Ryans Gesichtsform besonders ins Auge. „Ich würde sagen, dass sie ein Facelift hatte. Die Gesichtsform hat sich dadurch stark verändern und die Textur ihres Gesichts sieht ebenfalls anders aus.” Viel hilft eben nicht viel und kann sogar darin enden, dass man nicht mehr wie man selbst aussieht.

Die einstige Kultfilm-Schauspielerin soll von der medialen Aufmerksamkeit und der dadurch auf sie einprasselnden Kritik so aufgewühlt, ja verunsichert, gewesen sein, dass sie sich schließlich vollends aus Hollywood zurückzog. Dies behaupteten zumindest Quellen gegenüber dem ‘People’-Magazine. Schade, dass sie all diese Verschlimmbesserungen für nötig befand.

Promis, die sich mit Beauty-OPs die Karriere versauten (Teil 2)

Fotos: WENN.com/ FayesVision & LK

Ashlee Simpson

Erstmal festzuhalten ist, dass ihre Karriere wohl vorrangig ein Ende nahm, da man sie 2004 in der US-Show „Saturday Night Live” beim Playback singen erwischte. Doch auch das Näschen der 36-jährigen tat da wohl ihr übriges.

2006 gab sie dem Magazin ‚Marie Claire‘ ein Interview, in dem sie Selbstakzeptanz fast schon predigte. „Jeder ist anders gemacht, und das macht uns schön und einzigartig“, sagte sie dort.

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Neue Nase nach Predigt

„Ich möchte, dass jedes Mädchen in den Spiegel schaut und sich selbstsicher fühlt.“ Grundsätzlich eine sehr schöne Botschaft, doch leider schien sie diese selbst nicht besonders zu leben. Nachdem das Magazin mit der „Melrose Place”-Schauspielerin auf dem Cover in den Läden stand, sah man Ashlee kurz darauf mit einer neuen Nase durch die Welt gehen.

Herausgeberin Joanna Coles gab später bekannt, dass sie zahlreiche Zuschriften von wütenden und enttäuschten Lesern erhielten. Daraufhin veröffentlichte die redaktion der ‘Marie Claire’ ein Statement: „Wir sind enttäuscht über ihre Entscheidung”.Wie heißt es so schön? Man kann nicht Wasser predigen und Wein trinken. Für Ashlee’s einst vielversprechend anmutende Karriere war diese Lebensentscheidung wohl der Gnadenstoß. Ob das die einzige operative Veränderung geblieben ist, ist wohl Ansichtssache.