Stalking – eine Detektei hilft Promis bei der Aufklärung

Shutterbu g75

04.08.2021 05:21 Uhr

Die meisten Menschen – berühmt oder nicht – können sich glücklich schätzen und sagen, dass sie sich niemals weiter mit dem Thema Stalking auseinandersetzen müssen.

Doch leider heißt das nicht, dass Stalking ein völlig irrelevantes Ding wäre, das nur ein paar Menschen betrifft. Nein, Stalking ist ein großes Problem.

Das wissen vor allem Promis zu Genüge. Es vergeht kaum ein Tag, an dem es keine frischen News zu Stalker-Vorfällen mit Prominenten gibt. Das hat verschiedene Gründe, unter anderem liegt es aber auch daran, dass das Internet Stalking noch einmal intensiviert hat. Sichtungen, Drohbriefe, Gerichtsverfahren – für viele Prominente gehört das traurigerweise zum Alltag dazu.

John Lennon wurde 1980 von seinem Stalker ermordet. Der Täter sitzt bis heute in Haft.

Diese Promis wurden gestalkt

Es ist unmöglich, eine erschöpfende Liste aller gestalkten Prominenten zu erstellen. Denn es gibt die Fälle, von denen die Öffentlichkeit erfährt. Dann gibt es noch die, von denen nur die Betroffenen wissen. Und es gibt sogar Fälle, in denen die Promis selbst gar nicht genau wissen, was vor sich geht.
Schauspieler, Musiker, Regisseure, Influencer, Schriftsteller – schon die Liste derjenigen, die einen Beruf haben, der sie berühmt macht, ist unglaublich lang. Das macht sie automatisch zu Zielscheiben. Denn auch wenn es genug Fälle gibt, in denen Stalking auch unbekannte Privatpersonen betrifft, Promis sind durch ihre Rolle in der Öffentlichkeit besonders anfällig.

Zu den bekanntesten Stalker-Fällen gehören:

• John Lennon: getötet von Mark David Chapman.
• Steffi Graf: 14 Jahre von einem Stalker verfolgt und einmal angegriffen.
Jodie Foster: Stalker schoss auf Präsident Ronald Reagan, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten.
Keanu Reeves: zwei verschiedene Stalkerinnen brachen 2014 innerhalb von drei Tagen in sein Haus ein.

Wie bereits erwähnt: Das ist nur der Anfang. Ob Justin Bieber, Steven Spielberg oder Kendall Jenner – sie alle haben mit mehr oder minder aggressiven Stalkern zu kämpfen. Da es leider auch immer wieder zu Körperverletzungen oder gar Morden kommt, darf dieses Thema nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Stalking – eine Detektei hilft Promis bei der Aufklärung

RichardMC

Deshalb brauchen Prominente professionelle Hilfe bei Stalking

Stalking ist aus rechtlicher Sicht eine komplizierte Sache. Denn meist müssen Gerichte entscheiden, wo Liebe zum Prominenten in Stalking – in Deutschland Nachstellung genannt – übergeht. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn jemand Privatgrundstücke betritt, Drohbriefe schreibt oder jemandem überall hin folgt.

Um das einwandfrei feststellen zu können, brauchen Prominente (aber auch Privatpersonen) Hilfe von Privatdetektiven. Denn nur so kann ausreichend Beweismaterial gesammelt werden, um das Stalking zu unterbinden, bevor etwas Schlimmeres passiert. Experten wie die Lentz Detektei Hamburg können dabei helfen, indem sie betroffene Personen observieren – also die Umgebung und somit potentielle Stalker beobachten und dokumentieren.

Promis setzen neben der Beweismaterialsammlung und Klagen außerdem meist auf Personenschutz. Sie engagieren Bodyguards und riegeln ihre Häuser und Wohnungen ab. Leider reicht das nicht immer aus. Denn Stalker gehen in schlimmsten Fällen bis ans Äußerste.

Cyber-Stalking erreicht neue Ausmaße

So grausam es klingen mag: Social Media ist ein Segen für alle Stalker. Prominente wie Kim Kardashian oder auch Dwayne „The Rock“ Johnson wollen mit ihren Fans in Kontakt bleiben und teilen möglichst viel über ihr Leben. Das ist ein gefundenes Fressen für Stalker.
Diese erfahren nicht nur, wo die Stars leben, essen und arbeiten, sie können sie online auch direkt belästigen. Mit hunderten oder gar tausenden Nachrichten werden manche Promis überhäuft. Ignorieren oder blockieren sie die Accounts, werden einfach neue erstellt.

Manche Stalker versuchen auch, die Profile ihrer Opfer zu hacken. Dann stehlen sie sensible Daten oder posten im Namen des Promis verwirrende Nachrichten. Cyber-Stalking ist noch schwerer für Gerichte zu definieren und meist ist der einzige Schutz für Promis, weniger über sich preiszugeben – was eine Enttäuschung für alle Fans ist, die nur gerne mehr über ihre Idole erfahren wollen.

Stalking ist kein Kavaliersdelikt und sollte von allen betroffenen Personen ernstgenommen werden. Professionelle Unterstützung durch eine Detektei kann eine große Hilfe sein.

Diese Promis haben offen über ihre Erfahrungen mit Stalkern gesprochen

Oftmals erfährt die Öffentlichkeit nur von Stalking-Vorfällen, wenn diese zufällig gefilmt werden, es Verletzte gibt oder ein Gerichtsverfahren ansteht. Doch hinzu kommen noch etliche Situationen, von denen niemand außerhalb des engsten Kreises je erfährt.

Es gibt aber auch das krasse Gegenstück zur Verschwiegenheit: Viele Stars sprechen offen und ehrlich über ihre Erfahrungen mit Stalking. Das hilft ihnen einerseits, das Erlebte zu verarbeiten. Andererseits tun sie damit aber auch anderen Betroffenen etwas Gutes, die wissen, dass sie nicht alleine sind.

Bill Kaulitz hat seine Biografie genutzt, um über Stalking zu sprechen. Das Dramatische an diesen Erfahrungen ist, dass der Höhepunkt des Hypes um Tokio Hotel in seinen Teenager-Jahren stattfand und schon damals kaum Regeln für die fanatischsten der Fans zu gelten schienen.

• Auch Hugh Jackman sprach in der Vergangenheit über Stalker. Seine Devise: Mehr Sicherheitsleute führen nicht zu mehr Sicherheit. Obwohl er für sich und seine Familie Vorkehrungen trifft, würde er nicht mit einem Großaufgebot an Bodyguards herumlaufen wollen, weil das nur mehr Aufmerksamkeit erzeugt.

Billie Eilish hat hingegen ein Sicherheitsteam und fühlt sich trotzdem nicht sicher. Ihr Stalker gestikulierte wild herum, wenn er sie sah und rief ihr Dinge zu. Und was machte die Sängerin? Schrieb einen Song („NDA“), in dem sie ihre Erfahrungen verarbeitete und mit dem Mann abrechnete, der ihr das Leben zur Hölle machte.

Jeder Prominente darf selbst wählen, wie er mit der Bedrohung durch einen Stalker umgeht. Diejenigen, die ihre Erfahrungen offen verarbeiten, leisten auf jeden Fall Großes, da sie sich nicht verstecken und gleichzeitig anderen Betroffenen eine Stimme geben. (KTAD)