Stars‚Emily in Paris‘-Star Lily Collins: Genesung nach Essstörung ist ‚ein fortlaufender Prozess‘

Lily Collins - The Devil Wears Prada: The Musical - World Premiere - VIP Arrivals - Getty
Die Schauspielerin spricht anlässlich der 'Eating Disorder Awareness Week' auf Instagram offen über ihre Essstörung.
Lily Collins befindet sich nach ihrer Essstörung weiterhin auf dem Weg der Genesung.
Die ‚Emily in Paris‘-Darstellerin nutzte die ‚Eating Disorder Awareness Week‘, um ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen. Sie gestand, dass es zunächst „furchteinflößend“ war, offen über ihre Probleme zu sprechen. In einem Instagram-Post schrieb sie: „Als jemand, der mit einer Essstörung zu kämpfen hatte – und durch meine Rolle in [dem Film] ‚To The Bone‘ die Geschichten vieler anderer teilen konnte – habe ich mich immer für mehr Bewusstsein und Verständnis rund um Essstörungen eingesetzt, damit niemand still oder beschämt leiden muss.“
Die 36-Jährige betonte, dass Genesung für jeden anders aussehe und „ein fortlaufender Prozess“ sei. „Aber durch die Hilfe von Organisationen wie der National Eating Disorders Association und Filme wie ‚To The Bone‘ habe ich gelernt, mich mit anderen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und mich weniger allein zu fühlen“, enthüllte sie.
Lily fügte hinzu: „Darüber zu sprechen und meine Geschichte zu öffnen, war und ist eine der furchteinflößendsten, aber auch lohnendsten Erfahrungen meines Lebens.“ Doch sie wolle das schwierige Thema stärker ins Licht rücken, um anderen zu helfen. „Wenn es auch nur einer Person auf ihrem Genesungsweg hilft, jedes Mal, wenn ich meine Geschichte teile, ist es mehr als wert“, betonte der Star.
Bereits 2017 sprach die Schauspielerin in einem offenen Interview mit ‚Harper’s Bazaar‘ über ihre Essstörung und gab zu, dass sie während ihrer Krankheit nie wirklich die „Fakten“ angesprochen habe. „Wenn man eine Essstörung durchlebt, umgibt man sich oft mit Mythen“, räumte sie ein. Lily erklärte, dass ihre Probleme aus dem Wunsch nach „Kontrolle“ und „Perfektion“ entstanden seien. „Als ich jünger war, wollte ich ein Bild von dem erreichen, was ich für perfekt hielt, und ich setzte das gleich mit – nun ja, dem, was man in den Medien sieht. Man denkt, die Körperform hat viel damit zu tun, perfekt zu sein“, erläuterte die Tochter von Phil Collins.







