MusikLola Young fürchtete, sie hätte nach Bühnenzusammenbruch sterben können

Lola Young - The Ivors 2025 - Avalon
Lola Young fürchtete, sie hätte nach Bühnenzusammenbruch sterben können.
Lola Young befürchtete, sie könnte gestorben sein, wenn sie nach einem Zusammenbruch auf der Bühne im vergangenen Jahr nicht eine Pause von der Musik eingelegt hätte.
Die 25-jährige Singer-Songwriterin erklärte, dass eine Sucht hinter dem Vorfall beim ‚All Things Go Festival‘ in New York im September steckte. Während ihres Songs ‚Conceited‘ fiel die Musikerin rückwärts um und musste von der Bühne getragen werden. Die in London geborene Lola sagte daraufhin alle geplanten Konzerte „auf unbestimmte Zeit“ ab, um sich auf ihre Genesung zu konzentrieren. Später kehrte sie mit einem Auftritt bei den Grammys ins Rampenlicht zurück. Dort erhielt sie ihren ersten Preis für Best Pop Solo Performance für die Single ‚Messy‘, nachdem sie zuvor im Jahr für fünf Brit Awards nominiert worden war. Die Künstlerin hatte zuvor bereits eine Reha begonnen, um ihre Kokainsucht zu bekämpfen.
Über die Reaktionen, die sie nach ihrer Pause vom Auftreten bekam, sagte Lola nun gegenüber ‚Rolling Stone‘: „Es gab eine Menge Hass, aber wisst ihr was? Sch*** drauf.“ Sie fügte hinzu: „(Die Pause) war eine Entscheidung, die ich treffen musste. Was hätte ich sonst tun sollen? Sterben? Das war die Realität, auf die meine Sucht zusteuerte.“ Lola erklärte außerdem, dass sie sich vor dem Vorfall zu sehr unter Druck gesetzt habe. Sie sagte: „Ich habe mich entschieden, mir selbst weh zu tun und mich selbst zu sabotieren, und ich habe mich auch entschieden, auf die Bühne zu gehen und aufzutreten.“
Die Sängerin bezeichnete den Zusammenbruch auch als Wendepunkt in ihrem Leben und ihrer Karriere. Sie fügte hinzu: „Ich bin sehr dankbar, dass es passiert ist, denn es war ein Wendepunkt, der mir ermöglicht hat, heute hier zu sein – besser für meine Fans zu sein, besser für die Zukunft und besser für mich selbst.“ Lola sagte, sie habe nach dem Vorfall unterstützende Nachrichten von anderen Musikern erhalten, darunter Katy Perry, Sir Elton John und Lady Gaga.







