FilmUma Thurman schätzt komplexe Rollen in ‚Pretty Lethal‘

Uma Thurman - AVALON - NY - Oct - 2025 - Room to Grow Annual Gala BangShowbiz
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Uma Thurman - AVALON - NY - Oct - 2025 - Room to Grow Annual Gala

Bang ShowbizBang Showbiz | 29.03.2026, 20:55 Uhr

Uma Thurman betrachtet Figuren nicht als eindeutig gut oder böse - sie betrachtet Charaktere lieber als Menschen.

Uma Thurman betrachtet Figuren nicht als eindeutig gut oder böse.
Die 55-jährige Schauspielerin versucht stattdessen, ihre Figuren als echte Menschen zu verstehen. Außerdem hat sie den größten Spaß an den Charakteren, die sie als komplex bezeichnen würde. „Ich versuche, die grundlegende Motivation einer Figur zu verstehen. Die meisten sind weder gut noch böse“, sagte sie jetzt gegenüber ‚People‘.

Im Action-Thriller ‚Pretty Lethal‘ spielt sie die ehemalige Balletttänzerin Devora Kasimer, die ein zwielichtiges Motel betreibt, in dem fünf Ballerinas Zuflucht suchen: Bones (Maddie Ziegler), Princess (Lana Condor), Grace (Avantika Vandanapu), Chloe (Millicent Simmonds) and Zoe (Iris Apatow). Regisseurin Vicky Jewson lobte Thurmans Darstellung: „Uma ist natürlich eine Ikone und kann eine Bösewichtin spielen wie kaum jemand sonst. Sie hat einen großartigen Sinn für Humor und bringt gleichzeitig Empathie in die Figur.“

Thurman selbst erklärte, dass sie Gewalt nicht besonders mag: „Ich mag Gewalt eigentlich nicht besonders. Manche Menschen lieben sie, ich nicht. Wenn sie jedoch kunstvoll inszeniert ist, kann ich sie genießen – wie eine außergewöhnliche Tanzperformance.“ Doch die Kombination aus femininen und brutalen Elementen habe sie an der Rolle der Devora besonders gereizt. Thurman sagte: „Ich habe es mir angesehen und dachte: Wie wollen sie das vermarkten? Es ist mädchenhaft, und dann ist es wild. Es ist grausam, lustig und kraftvoll. Es ist so übertrieben.“

Maddie Ziegler enthüllte auch, dass sie „drei Wochen Ballett-Bootcamp“ absolvierte, um für ‚Pretty Lethal‘ zu trainieren. Und die Schauspielerin liebte es auch, zu Condor, Vandanapu, Simmonds und Apatow sofort eine Bindung aufzubauten, als sie in Budapest, Ungarn, waren, um den Amazon-Prime-Video-Film zu drehen. Anfang dieses Monats sagte sie gegenüber ‚People‘: „Wir lebten alle im selben Hotel und wurden sofort in ein dreiwöchiges Bootcamp geschmissen, das aus Ballett- und Stuntproben bestand. Wir haben uns sofort verstanden und dachten: ‚Oh, wir sind Familie.‘ Es war einfach etwas ganz Besonderes und Cooles, und wir stehen immer noch jeden Tag in Kontakt.“