StarsIna Müller erlebte Panikattacken auf der Bühne

Ina Mueller / Echo 2014 Messe Berlin / rtn - radio tele nord Patrick Becher / 03/2014 BangShowbiz
Ina Mueller / Echo 2014 Messe Berlin / rtn - radio tele nord Patrick Becher / 03/2014 BangShowbiz

Ina Mueller / Echo 2014 Messe Berlin / rtn - radio tele nord Patrick Becher / 03/2014

Bang ShowbizBang Showbiz | 23.04.2026, 14:00 Uhr

Ina Müller erlebte Panikattacken auf der Bühne.

Ina Müller gehört zu den bekanntesten Entertainerinnen Deutschlands, doch hinter der souveränen Bühnenpräsenz verbarg sich lange Zeit eine große persönliche Belastung.
Im Podcast ‚feinstoff‘ mit Modemacher Guido Maria Kretschmer sprach die Musikerin und Moderatorin offen darüber, dass sie über Jahre hinweg unter massiven Angstzuständen litt, die sie sogar während Auftritten einholten. „Ich bin dann aufgelöst. Ich kann dann nicht mehr“, berichtete sie rückblickend. Besonders belastend: Die Attacken traten nicht etwa im geschützten Raum auf, sondern genau dort, wo sie eigentlich funktionieren musste: auf der Bühne. Dennoch stand für Müller fest, dass sie ihre Karriere wegen der Angstzustände niemals aufgeben würde. „Ich mache alles, weil es war immer klar: Wenn du aufhörst, weil du eine Panikattacke hast, auf die Bühne zu gehen, wirst du da nie wieder raufgehen“, so die TV-Ikone weiter.

Die Symptome waren heftig: Herzrasen, Schwindel, Atemnot und extreme Schweißausbrüche bestimmten die Momente, in denen sie dennoch vor Publikum bestehen musste. In solchen Situationen sei sie teilweise „kurz vor dem Umkippen“ gewesen, habe sich aber gezwungen gesehen, weiterzumachen und ihre Rolle zu erfüllen. Medikamente will Müller nicht nehmen: „Ich will keine Tabletten dagegen nehmen, gegen meinen Kopf, meine Psyche. Ich bin stark.“

Glücklicherweise hat die Entertainerin ihre Panikattacken mittlerweile gut in den Griff bekommen – auch, weil sie sich nicht mehr von der Möglichkeit, das Ganze auf der Bühne zu erleben, einschüchtern ließ. „Heute ist es so, wenn ich auf der Bühne stehe, ganz, ganz selten oder auch, wenn ich eine Sendung habe, sitzt die so im Nacken und man spürt sie atmen“, beschreibt Müller das Gefühl und betont: „Und sie hat es noch nie wieder geschafft.“