StarsDave Davies von The Kinks: Serienmörder John Wayne Gacy war ’so nett‘

Dave Davies The Kinks - 2015 - Photoshot
Dave Davies machte diese Enthüllung während eines Gesprächs im Podcast 'The Magnificent Others' von Billy Corgan, dem Sänger der 'Smashing Pumpkins', in dem er auf seine Zeit bei The Kinks zurückblickte und den Text ihres Songs 'Death of a Clown' aus dem Jahr 1967 zitierte.
Der Gitarrist von The Kinks, Dave Davies, hat zugegeben, dass der amerikanische Serienmörder John Wayne Gacy „so nett“ gewesen sei, als er ihn traf.
Davies machte die Enthüllung während eines Gesprächs im Podcast ‚The Magnificent Others‘ von Billy Corgan, dem Sänger der ‚Smashing Pumpkins‘, in dem er auf seine Zeit bei The Kinks zurückblickte und den Text ihres Songs ‚Death of a Clown‘ aus dem Jahr 1967 zitierte.
Der Liedtext lautet: „Mein Make-up ist trocken und bekommt Risse um mein Kinn, ich ertränke meinen Kummer in Whiskey und Gin, die Peitsche des Löwenbändigers knallt nicht mehr, die Löwen kämpfen nicht mehr und die Tiger brüllen nicht mehr.“ Corgan fragte Davies nach der Inspiration für das Lied, worauf der Musiker erklärte, dass diese aus seiner Clown-Phobie entstanden sei. Er sagte: „Das basierte auf einer Idee, die ich hatte. Ich hatte immer Angst vor Clowns und habe mich immer davor gefürchtet, dass ich einmal ein Lied über einen Clown schreiben würde. Sie sind schrecklich und beängstigend.“
Als Corgan erwähnte, dass er in Chicago aufgewachsen sei, wo der „Serienkiller-Clown“ Gacy mindestens 33 Jungen und junge Männer ermordet habe, sagte Davies daraufhin: „Ich habe ihn getroffen.“ Er fuhr fort: „Er war so nett, ich konnte es einfach nicht glauben. Jemand erzählte mir, dass er uns zu einer Party eingeladen hatte, die er an diesem Abend veranstaltete, aber ich wusste nicht, wer er war.“
Das Treffen fand jedoch statt, als Gacy die Band während der US-Tournee von The Kinks im Jahr 1965 für einen Auftritt in der Illinois State Armoury in Springfield engagierte – also bevor Gacy zum „Killer-Clown“ wurde und zwischen 1972 und 1978 seine grausamen Verbrechen beging.
Es ist nicht das erste Mal, dass The Kinks auf ihre Begegnung mit Gacy Bezug nehmen. Der verstorbene Bassist Pete Quaife sagte bereits im Jahr 2000 gegenüber dem Magazin ‚Mojo‘: „Der örtliche Veranstalter, der sich um uns kümmerte, entpuppte sich als echter Schmierlappen. Er war höflich genug, aber trotzdem ein Schmierlappen. Nach dem Konzert lud er uns zu sich nach Hause ein. Er sagte, dass ein paar Leute vorbeikommen würden und er Alkohol habe, also sagten wir okay.“
Der ganze Ort habe aber einen schrecklichen, süßlich-kranken Geruch gehabt und nur, weil es sich um den Veranstalter handelte, blieb die Band eine Weile. „Wir tranken bis etwa 3 Uhr morgens. Als wir beschlossen zu gehen, wurde er verärgert und fragte, ob nicht ein paar von uns bleiben könnten. Zu diesem Zeitpunkt wurden wir bei diesem Typen schon etwas misstrauisch, also fuhren wir zurück ins Hotel, und das war das letzte Mal, dass wir ihn sahen.“ Quaife schloss mit den Worten, dass er sehr dankbar sei, dass die Band nicht „als Erinnerungsstücke in seinen Wänden eingemauert endete“. Gacy wurde wegen 33 Morden verurteilt und im Mai 1994 durch eine Giftspritze hingerichtet.






