FilmTomi Adeyemi verließ ‚Children of Blood and Bone‘-Set ‚hyperventilierend und schluchzend‘

Tomi Adeyemi - November 2023 - Avalon BangShowbiz
Tomi Adeyemi - November 2023 - Avalon BangShowbiz

Tomi Adeyemi - November 2023 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 31.07.2026, 11:00 Uhr

Die Autorin möchte nie wieder über die bevorstehende Verfilmung ihres Romans 'Children of Blood and Bone' sprechen.

Tomi Adeyemi hat die kommende Verfilmung ihres Romans ‚Children of Blood and Bone‘ als „das Schlimmste, was [sie] jemals durchmachen musste“, bezeichnet.
Die Autorin behauptet, sie habe das Set des Paramount-Films – für den sie auch am Drehbuch mitschrieb – „hyperventilierend und schluchzend“ verlassen. Zudem werde sie wegen des Projekts „hinter den Kulissen weiterhin schikaniert“. Über den Film wolle sie „nie wieder etwas hören“. In einem ausführlichen Video, das sie diese Woche in den sozialen Medien veröffentlichte, sagte sie: „Was ich jetzt erzähle, ist für die Beteiligten kein Geheimnis. Es ist eine Realität, mit der ich seit etwa eineinhalb Jahren leben muss. Alle Beteiligten – zumindest auf der höchsten Ebene – wissen davon, und niemand hat etwas unternommen, um die Situation zu verbessern.“

Adeyemi erklärte, dass es „nur schlimmer“ werde, wenn sie nichts dazu sage. Sie habe viel ertragen müssen, um die Verfilmung überhaupt möglich zu machen. Dazu wolle sie sich jedoch nicht äußern. „Ich werde nur über das sprechen, was passiert ist, nachdem ich das Set meiner eigenen Verfilmung hyperventilierend und schluchzend verlassen habe“, enthüllte sie. Die Schriftstellerin gestand: „Als ich nach Amerika zurückkehrte, litt ich unter so starken körperlichen Stressreaktionen und so vielen Panikattacken. Mir war klar, dass es so schlimm war, dass ich diesen Film niemals würde ansehen können – und damit habe ich mich abgefunden.“

Bereits in der Vergangenheit hatte Tomi Adeyemi Kritik an dem Projekt geäußert. Ihre jüngsten Aussagen veröffentlichte sie jedoch, nachdem in dieser Woche der erste Trailer zu ‚Children of Blood and Bone‘ erschienen war und sie nach eigenen Worten das Bedürfnis verspürte, die „Realität“ offenzulegen. Sie sagte weiter: „Während der Film jetzt beworben wird und ich hinter den Kulissen weiterhin schikaniert werde – und genau dort sollte das alles eigentlich bleiben –, ist mir klar geworden, dass zumindest die Realität bekannt werden muss. Damit ihr verstehen könnt, dass dieser Film, an dem ich gearbeitet habe, um unsere Welt ein kleines Stück besser zu machen, zugleich das Schlimmste ist, was ich je erleben musste.“

Die 32-Jährige wolle eigentlich nicht mehr über das Projekt sprechen, sehe ihr Schweigen jedoch als zusätzliche Belastung. Mit dem Film und den daran Beteiligten wolle sie endgültig abschließen und künftig nichts mehr über das Projekt hören. Bislang ist jedoch weiterhin unklar, was Tomi Adeyemi konkret an der Verfilmung auszusetzen hat.